Unser 10 jähriges Jubiläum 2. Januar 2026
Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für uns. Aber wir würden um keinen Preis der Welt etwas daran ändern. Unsere Erfahrungen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.
Jubiläumszeitung
Liebe Patientinnen, liebe Patienten, liebe Freunde und Wegbegleiter unserer Praxis,
vor genau 10 Jahren begann für mich ein Abenteuer, das mein Leben prägen sollte - die Eröffnung der Gesundheitspraxis Schillingen. Mit einer Mischung aus Aufregung, Leidenschaft und einem großen Traum starteten wir in eine ungewisse Zukunft. Wir wollten eine Praxis schaffen, in der nicht nur Krankheiten behandelt werden, sondern in der der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt steht.
Heute, ein Jahrzehnt später, blicke ich voller Stolz, Dankbarkeit und auch ein wenig Rührung zurück. Diese 10 Jahre waren geprägt von unzähligen Begegnungen - jedes Gespräch, jede Behandlung, jede Genesungsgeschichte hat Spuren hinterlassen. Manche Momente waren herausfordernd, andere berührend, viele einfach nur wunderschön.
Wir haben gemeinsam gelacht, wir haben Krisen gemeistert und uns stetig weiterentwickelt. Es gab Tage, an denen die Praxis voller Leben war, an denen Kinder fröhlich durch die Flure tobten, während Erwachsene erleichtert und dankbar das Wartezimmer verließen. Aber es gab auch Zeiten, in denen wir gemeinsam mit Ihnen schwere Diagnosen tragen mussten - und gerade in diesen Augenblicken zeigte sich die Kraft von Menschlichkeit, Vertrauen und Nähe.
Dieses Jubiläum ist daher mehr als nur ein Datum. Es ist ein Meilenstein, der uns daran erinnert, warum wir jeden Tag aufs Neue unser Bestes geben. Ohne Sie, unsere treuen Patientinnen und Patienten, wäre all das nicht möglich gewesen.
Ihr Dr. Tim Lehnhof & das gesamte Praxisteam
10 Jahre Praxisgeschichte - Ein Rückblick auf einen besonderen Weg
Vor genau zehn Jahren begann eine Reise, die sowohl herausfordernd als auch erfüllend war - die Gründung der Gesundheitspraxis Schillingen. Was heute selbstverständlich erscheint, war damals alles andere als leicht.
Die Geschichte unserer Praxis begann nach der Entscheidung, sich von einer damaligen gemeinschaftlichen Praxis zu trennen. Diese Trennung war keine einfache, sie ging einher mit vielen Unsicherheiten, schlaflosen Nächten und der Frage: Wird dieser Schritt gelingen? Trotz der Konflikte, die zu dieser Entscheidung führten, blieb der gegenseitige Respekt erhalten, sodass man sich im Guten trennte. Rückblickend war es ein mutiger, aber notwendiger Schritt, um die eigene Vision verwirklichen zu können.Die eigentliche Eröffnung erfolgte innerhalb weniger Wochen - ein Kraftakt, den wir nur durch großen Einsatz und unermüdliche Arbeit meistern konnten. Die ersten Tage waren geprägt von Improvisation: vieles musste parallel organisiert werden, Räume wurden eingerichtet, Geräte beschafft, Abläufe neu gedacht.
Zu Beginn bestand das Team lediglich aus mir, Dr. Tim Lehnhof, und einer einzigen medizinischen Fachangestellten, die mit mir durch dick und dünn ging. Gemeinsam meisterten wir jeden Tag, oft bis spät in die Nacht, mit dem Ziel, unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Wir arbeiteten hart, setzten alles auf eine Karte - und wir gewannen das Vertrauen der Menschen.
Schon nach kurzer Zeit sprach sich herum, dass unsere Praxis mehr als nur eine medizinische Einrichtung war. Patienten spürten, dass hier nicht nur Symptome behandelt, sondern Menschen verstanden werden. Dieses besondere Verhältnis sprach sich schnell herum. Die Patientenzahlen stiegen, und mit ihnen wuchsen die Anforderungen - und auch die Praxis selbst.
In den folgenden Jahren erlebten wir eine Phase des Wachstums:
Januar 2015 - Ein Haus wird zur Praxis
Mit dem Kauf des Gebäudes begann der Grundstein für unsere heutige Praxis. In kurzer Zeit wurde das Haus mit den notwendigsten Räumlichkeiten ausgestattet, um überhaupt arbeiten zu können. Die Umbauten waren herausfordernd, doch voller Vorfreude wurde jeder Schritt gemeistert.
2016 - Die Eröffnung
Nach einer intensiven Umbauphase öffnete die Praxis ihre Türen - zunächst mit nur einer medizinischen Fachangestellten an meiner Seite. Gemeinsam bewältigten wir jeden Tag, und die ersten Patienten vertrauten uns ihr wichtigstes Gut an: ihre Gesundheit.
2020 - Ein Jahr voller Ereignisse
Mit Jennifer Orth konnten wir eine neue medizinische Fachangestellte gewinnen, die unser Team bereicherte. Gleichzeitig stellte uns die Corona-Pandemie vor nie dagewesene Herausforderungen. Hygienemaßnahmen, organisatorische Umstellungen und die Sorge um unsere Patienten machten dieses Jahr zu einer besonders harten und fordernden Zeit, die wir nur durch Zusammenhalt und Einsatzkraft meisterten.
2021 - Verstärkung durch Madeline Theis
Um der steigenden Patientenzahl gerecht zu werden, erweiterten wir unser Team um Madeline Theis, die mit Engagement und Fachwissen neue Impulse brachte.
2022 - Ein Jahr der Technik und Neuerungen
Wir stellten unser Praxisprogramm auf Tomedo um, was eine komplette Modernisierung unserer Abläufe bedeutete. Gleichzeitig investierten wir in neue Geräte, um Diagnostik und Behandlung auf den neuesten Stand zu bringen. Zudem wurde eine neue Anmeldung geschaffen und der Wartezimmerbereich klar abgegrenzt - für mehr Komfort und Struktur.
2023 - Wachstum und Modernisierung
Das Team erhielt Unterstützung durch Linda Steines, die uns tatkräftig zur Seite steht. Außerdem entstand ein neues Behandlungszimmer, ausgestattet mit einem hochmodernen Ultraschallgerät und neuen Langzeitmessgeräten im Labor.
2024 - Weiterer Teamzuwachs
Lisa Theis trat unserem Team bei und bringt seither frischen Wind in unseren Praxisalltag.
2025 - Noch mehr Komfort für unsere Patienten
Dieses Jahr konnten wir unser Wartezimmer neugestalten: moderne Sitzbänke, eine freundliche Atmosphäre und eine Kinderspielecke sorgen für mehr Wohlbefinden bei Jung und Alt.
INTERVIEW MIT DR.LEHNHOF
Frage:
Herr Dr. Lehnhof, wenn Sie auf die letzten 10 Jahre zurückblicken - was waren für Sie die schönsten Momente in der Praxis?
Antwort:
„Es gab in dieser Zeit unzählige schöne Augenblicke, die mir in Erinnerung geblieben sind. Einen einzelnen herauszugreifen, fällt mir schwer. Besonders die Begegnungen und gemeinsamen Wege mit unseren Patientinnen und Patienten haben mir viel Freude bereitet. Selbst aus manch schwierigen Situationen sind am Ende wertvolle und positive Momente entstanden, die ich sehr schätze.“
Frage: Welche besonderen Herausforderungen mussten Sie in dieser Zeit meistern - und wie haben Sie diese überwunden?
Antwort:
„Die wohl größte Herausforderung lag ganz zu Beginn: die Neugründung der Praxis. Das Gebäude, in dem wir heute arbeiten, war früher eine Kneipe - es in eine moderne Gesundheitspraxis zu verwandeln, war kein leichtes Unterfangen. Innerhalb von nur zwei Monaten haben wir umfassende Umbaumaßnahmen umgesetzt und die Räume so gestaltet, dass sie den medizinischen Anforderungen entsprechen und zugleich eine einladende Atmosphäre schaffen. Diese intensive Zeit hat uns viel Kraft, Kreativität und Organisationstalent abverlangt - und war im Rückblick ein entscheidender Schritt, um die Praxis so aufzubauen, wie sie heute besteht.“
Frage: Gab es Meilensteine oder Wendepunkte, die die Entwicklung der Praxis besonders geprägt haben?
Antwort:
„Ja, es gab mehrere wichtige Meilensteine, die unseren Weg geprägt haben. Ein ganz entscheidender war sicherlich die erfolgreiche Eröffnung nach der Umbauphase - das war der Moment, in dem aus einer Idee Realität wurde. Später folgten die Erweiterung des Leistungsspektrums und der Aufbau eines starken, engagierten Teams, das die Praxis zu dem macht, was sie heute ist. Auch die vielen positiven Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten waren für uns immer wieder Wendepunkte, die uns motiviert und gezeigt haben, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Frage:
Was hat Sie ursprünglich dazu bewegt, die Gesundheitspraxis in Schillingen zu gründen?
Antwort:
„Der Gedanke, in Schillingen eine Gesundheitspraxis aufzubauen, entstand aus dem Wunsch, den Menschen in der Region eine wohnortnahe und moderne medizinische Versorgung zu bieten. Mir war es wichtig, eine Praxis zu schaffen, die nicht nur medizinische Qualität gewährleistet, sondern auch einen Ort darstellt, an dem sich Patientinnen und Patienten gut aufgehoben fühlen. Die Verbindung von fachlicher Kompetenz mit persönlicher Nähe - das war von Anfang an meine Motivation.“
Frage:
Was motiviert Sie auch nach 10 Jahren noch jeden Tag für Ihre Patienten da zu sein?
Antwort:
„Die größte Motivation sind für mich die Menschen selbst. Jeder Patient bringt seine eigene Geschichte, seine Sorgen, aber auch seine Hoffnungen mit. Zu erleben, wie wir durch unsere Arbeit Gesundheit fördern, Leiden lindern oder neue Perspektiven eröffnen können, erfüllt mich jeden Tag aufs Neue. Die Dankbarkeit und das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird, sind für mich ein starker Antrieb - und sie machen deutlich, warum sich dieser Beruf auch nach zehn Jahren noch genauso lohnend und wertvoll anfühlt wie am ersten Tag.“
Frage:
Was wünschen Sie sich für die kommenden 10 Jahre - für sich selbst, für Ihr Team und für Ihre Patienten?
Antwort:
„Für die Zukunft wünsche ich mir vor allem, dass wir weiterhin mit Freude, Engagement und Zusammenhalt in der Praxis arbeiten können. Für mein Team wünsche ich mir, dass es auch in den nächsten Jahren diesen besonderen Spirit bewahrt, der unsere Zusammenarbeit prägt und uns stark macht. Und für unsere Patientinnen und Patienten wünsche ich mir, dass sie sich auch weiterhin bei uns gut aufgehoben fühlen - medizinisch bestens versorgt und menschlich begleitet. Wenn es uns gelingt, diesen Weg gemeinsam fortzusetzen, wäre das für mich das größte Geschenk.“
Unser Team -
Die Menschen hinter dem Erfolg
...Dr. med. Tim Lehnhof
Dr. Tim Lehnhof ist nicht nur der Gründer und Leiter der Gesundheitspraxis Schillingen, sondern auch das Herzstück unserer Arbeit. Mit großer Leidenschaft, tiefem Fachwissen und einer bemerkenswert ruhigen, einfühlsamen Art begleitet er seit vielen Jahren Patienten jeden Alters. Sein trockener Humor und seine offene, menschliche Art schaffen eine besondere Atmosphäre, in der sich Patienten verstanden und ernst genommen fühlen.
Schon früh war ihm klar, dass Medizin für ihn mehr ist als nur ein Beruf - sie ist Berufung. Sein Weg in die Medizin begann mit einer soliden pflegerischen Grundlage und entwickelte sich zu einer beeindruckenden ärztlichen Laufbahn:
• 1995-1998: Ausbildung zum Krankenpfleger, Schwerpunkt Nephrologie, Brüderkrankenhaus Trier
• 1999-2006: Studium der Humanmedizin an den Universitätskliniken des Saarlandes, Homburg
• 2005-2006: Praktisches Jahr an der SHG Klinik Merzig, Wahlfach Radiologie
• 2006: Approbation als Arzt, Universität des Saarlandes Homburg
• 2006-2007: Tätigkeit in der Inneren Abteilung, St. Josef Krankenhaus Hermeskeil
• 2007-2008: Med I (Hämato-Onkologie und Gastroenterologie), Brüderkrankenhaus Trier
• 2008-2011: Innere Abteilung, St. Josef Krankenhaus Hermeskeil
• 2009: DEGUM Sonographiekurs, Bad Dürkheim
• 2010: Promotion in Mikrobiologie und Virologie, Universität des Saarlandes
• 2011: DEGUM Sonographiekurs, Brüderkrankenhaus Trier
• 2011-2013: Weiterbildung in Allgemeinmedizin
• 2013: Anerkennung als Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin
• 2013: Genehmigung für die Verordnung medizinischer Rehabilitation
• 2015: Genehmigung für die Hautkrebsfrüherkennung
• 2016: Eröffnung der Gesundheitspraxis Schillingen
• 2017: Anerkennung als Akademische Lehrpraxis der Universität des Saarlandes
• 2017: Erwerb der Fachkunde Geriatrie
• 2018: Weiterbildungsbefugnis für Allgemeinmedizin
• 2022: Fortbildungszertifikat der Ärztekammer Trier
• 2023: Beginn als HZV-Praxis
Sein Lebenslauf zeigt nicht nur eine beeindruckende fachliche Entwicklung, sondern auch seine konsequente Leidenschaft für die Medizin, die ihn bis heute antreibt.
Dr. Lehnhof vereint in seiner Arbeit modernste medizinische Kenntnisse mit einem besonderen Blick für das Ganze. Für ihn steht immer der Mensch im Mittelpunkt - nicht nur die Diagnose.
...Jennifer Orth - erfahren, organisiert und vielseitig qualifiziert
Jennifer Orth verstärkt unser Team seit 2020. Sie kam in einer Phase, in der wir dringend Unterstützung brauchten, und hat sich schnell als feste Größe in der Praxis etabliert. Mit ihrer ruhigen und freundlichen Art ist sie für viele Patienten die erste Ansprechpartnerin, sei es am Empfang oder während der Behandlung.
Sie arbeitet strukturiert, sorgt für reibungslose Abläufe und behält auch in hektischen Momenten den Überblick. Neben ihrer Tätigkeit im Praxisalltag hat Jennifer ihre Kenntnisse kontinuierlich erweitert und neue Qualifikationen erworben:
• 1999-2001: Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
• bis 2019: Berufserfahrung als ZFA in Waldrach
• ab 2020: Tätigkeit als MFA in der Gesundheitspraxis Schillingen
• 2020: Beginn der Fortbildung zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH®)
• 2021: Qualifikation als Nichtärztliche Praxisassistentin (NäPa®)
• 2021: Abschluss der VERAH®-Fortbildung
• 2022: Zertifizierung als NäPa®, Qualifikation als Impfassistentin
• Januar 2025: Abschluss als Bachelor of Science im primärmedizinischen Versorgungs- und Praxismanagement (Primary Care Manager)
Sie vereint Erfahrung mit stetiger Weiterentwicklung. Ihre Kompetenz und ihr Engagement machen sie zu einer wichtigen Stütze unseres Teams - und zu einer Ansprechpartnerin, auf die sich Patienten und Kollegen gleichermaßen verlassen können.
Neue Rolle als Primary Care Managerin (PCM) - Mehr Verantwortung, mehr Gestaltungsmöglichkeiten
Mit dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums als Primary Care Managerin (PCM) hat Jennifer Orth 2025 eine neue, erweiterte Rolle innerhalb unserer Praxis übernommen. Diese Position stellt eine innovative Verbindung zwischen ärztlicher Versorgung, Praxisorganisation und Patientenmanagement dar. Sie ermöglicht eine deutlich engere Begleitung unserer Patienten und eine effizientere Gestaltung der Abläufe.
Der PCM ist weit mehr als eine medizinische Fachangestellte: Die Rolle umfasst sowohl koordinierende als auch fachlich-medizinische Tätigkeiten, die traditionell zwischen verschiedenen Bereichen verteilt sind. Jennifer Orth nutzt ihre erweiterten Kenntnisse, um unsere Praxis zukunftsorientiert auszurichten und den Patienten eine noch individuellere Betreuung zu bieten.
Neben ihren koordinierenden Aufgaben übernimmt Jennifer als PCM auch spezifische medizinische Tätigkeiten, die sie durch ihre zusätzliche Qualifikation ausführen kann:
• Assistenz und Durchführung bei kleineren operativen Eingriffen (kleine OPs)
Sie unterstützt Dr. Lehnhof nicht nur, sondern führt - nach ärztlicher Delegation - auch eigenständig bestimmte Maßnahmen durch, wie das Versorgen von Wunden, das Entfernen kleiner Hautveränderungen oder das Anlegen von Verbänden.
• Ultraschalluntersuchungen (Delegationsverfahren):
Jennifer ist in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Ultraschalluntersuchungen aktiv eingebunden. Diese Tätigkeit, die sie mit einem hohen Maß an Fachkenntnis ausführt, entlastet den Praxisablauf erheblich.
... Madeline Theis - Fachkompetenz mit Herz und Verantwortung
Seit dem Jahr 2021 gehört Madeline Theis zu unserem Praxisteam - und hat sich seitdem als eine unverzichtbare Unterstützung in allen Bereichen etabliert. Schon mit ihrem Einstieg zeigte sie, dass sie nicht nur fachlich hervorragend ausgebildet ist, sondern auch die persönliche Wärme und das Feingefühl mitbringt, die den Umgang mit Patienten so besonders machen.
Ihre berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in der Augenpraxis Dr. Müller in Hermeskeil, die sie von 2017 bis 2020 erfolgreich absolvierte. Dort konnte sie erste wertvolle Erfahrungen in der Diagnostik, in der Assistenz bei Behandlungen sowie in der Patientenbetreuung sammeln. Diese solide Grundlage ermöglichte ihr einen reibungslosen Übergang in die hausärztliche Versorgung, die ein breiteres Spektrum an Aufgaben umfasst.
Im Jahr 2021 schloss sich Madeline unserem Team an und übernahm von Anfang an zahlreiche Tätigkeiten in der direkten Patientenversorgung. Mit großer Sorgfalt kümmert sie sich um die Blutabnahmen, die Durchführung von EKGs, Langzeitmessungen und Laboruntersuchungen. Ihre Arbeit im Labor zeichnet sich durch Präzision und Zuverlässigkeit aus, was für die Diagnostik von zentraler Bedeutung ist. Auch bei Behandlungen und kleineren Eingriffen ist sie stets präsent, bereitet alle notwendigen Materialien vor und betreut die Patienten vor, während und nach den Maßnahmen.
Neben ihrer Tätigkeit im medizinischen Bereich ist Madeline auch am Empfang ein wichtiger Ankerpunkt für unsere Patienten. Mit ihrer freundlichen, offenen Art schafft sie eine angenehme Atmosphäre bereits beim Betreten der Praxis. Sie organisiert Termine, koordiniert Abläufe und hat dabei immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Patienten. Ihr gelingt es, selbst in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren und einen geordneten Ablauf sicherzustellen.
Im Laufe ihrer Tätigkeit hat Madeline kontinuierlich ihr Wissen erweitert und zusätzliche Verantwortlichkeiten übernommen, die weit über die regulären Aufgaben einer MFA hinausgehen. Seit 2022 ist sie Impfassistentin und hat zugleich die Funktion der Impfbeauftragten in der Praxis übernommen. Sie plant, organisiert und begleitet Impfaktionen, berät Patienten kompetent und sorgt für die Umsetzung aktueller Impfempfehlungen.
Darüber hinaus betreut Madeline als Social-Media-Beauftragte die digitale Außendarstellung der Praxis. Sie pflegt die Inhalte, informiert über aktuelle Gesundheitsthemen und unterstützt die Kommunikation mit unseren Patienten über moderne Kanäle - ein wichtiger Beitrag, um die Praxis zeitgemäß zu präsentieren.
Eine weitere zentrale Rolle übernimmt sie als QM-Beauftragte (Qualitätsmanagement). In diesem Bereich ist sie dafür verantwortlich, die internen Abläufe regelmäßig zu überprüfen, anzupassen und zu optimieren. Ihre strukturierte Arbeitsweise sorgt dafür, dass die Praxisprozesse den aktuellen Standards entsprechen und kontinuierlich verbessert werden.
Nicht zuletzt trägt Madeline als Hygiene-Beauftragte maßgeblich zur Sicherheit in unserer Praxis bei. Sie überwacht die Einhaltung aller Hygienemaßnahmen, organisiert Schulungen für das Team und sorgt dafür, dass unsere Patienten jederzeit in einem hygienisch einwandfreien Umfeld versorgt werden können.
Mit all diesen Aufgaben hat sich Madeline Theis als eine Schlüsselperson in unserer Praxis etabliert. Ihre ruhige, einfühlsame Art erleichtert den Patienten den Besuch, ihre Professionalität gibt Sicherheit, und ihre Vielseitigkeit stärkt das gesamte Team.
Ob an der Anmeldung, im Labor, bei Behandlungen oder in verantwortungsvollen organisatorischen Funktionen - Madeline ist überall dort, wo sie gebraucht wird. Sie vereint fachliche Kompetenz, Herzlichkeit und Verantwortungsbewusstsein und ist damit eine unverzichtbare Stütze in unserem Praxisalltag.
...Linda Steines - Kompetenz, Präzision und Ruhe im Praxisalltag
Seit 2023 verstärkt Linda Steines unser Team und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer tragenden Säule in unserem Praxisbetrieb entwickelt. Mit ihrer Kombination aus technischer Expertise, organisatorischem Geschick und empathischem Umgang mit Patienten hat sie die Abläufe in unserer Praxis auf vielen Ebenen bereichert.
Schon bei ihrem Einstieg fiel auf, wie schnell sie sich in neue Strukturen einarbeitet und Verantwortung übernimmt. Linda verbindet ein tiefes Verständnis für diagnostische Abläufe mit einer ruhigen, verlässlichen Präsenz, die sowohl dem Team als auch unseren Patienten Sicherheit gibt. Ihre Arbeit zeichnet sich durch Präzision, Sorgfalt und einen hohen Qualitätsanspruch aus - Eigenschaften, die sie zu einer unverzichtbaren Fachkraft machen.
Lindas beruflicher Werdegang zeigt ihre fundierte Qualifikation und ihren stetigen Willen, sich weiterzuentwickeln. Nach dem Abitur 2014 entschied sie sich für eine Ausbildung zur Biologielaborantin, die sie von 2014 bis 2017 absolvierte. In dieser Zeit erwarb sie ein tiefes Wissen in Labortechnik, Probenverarbeitung und analytischen Verfahren. Dieses Fundament nutzte sie in ihrer weiteren Laufbahn als Medizinisch-Technische Assistentin (MTA), zunächst bei synlab (2018-2020) und anschließend in der Praxisklinik Trier (2020-2022).
In diesen Positionen sammelte sie wertvolle Erfahrung in der Diagnostik und lernte die Arbeit an modernen Analysegeräten ebenso kennen wie den Umgang mit sensiblen medizinischen Daten. Mit dem Wechsel in die Gesundheitspraxis Schillingen im Jahr 2023 verband sie ihr technisches Wissen mit einem neuen Schwerpunkt: die direkte Patientenversorgung. Hier betreut sie Patienten nicht nur in der Diagnostik, sondern begleitet sie durch den gesamten Prozess - von der Vorbereitung bis zur Nachsorge.
In unserer Praxis übernimmt Linda vielfältige Aufgaben, die hohe Fachkompetenz erfordern. Sie ist verantwortlich für Laboruntersuchungen, Blutentnahmen, Langzeitmessungen und die Vorbereitung technischer Untersuchungen wie Ultraschall. Ihre präzise Arbeitsweise sorgt dafür, dass alle diagnostischen Abläufe reibungslos und effizient durchgeführt werden. Patienten schätzen ihre ruhige Ausstrahlung, die gerade bei Untersuchungen, die Ängste auslösen können, Vertrauen vermittelt.
Neben diesen Aufgaben ist Linda auch ein wichtiger Bestandteil des Empfangsteams. Sie organisiert Termine, koordiniert Abläufe und sorgt für eine angenehme Atmosphäre im Praxisalltag. Ihre Fähigkeit, technische Präzision mit menschlicher Nähe zu verbinden, macht sie zu einer besonderen Bereicherung.
Linda zeichnet sich durch ihre Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung aus. Sie hat in den letzten Jahren mehrere Zusatzqualifikationen erworben und ihr Wissen kontinuierlich vertieft:
• 2023: Zertifizierung als Impfassistentin, Übernahme von Aufgaben in Impfkoordination und Durchführung
• 2024: Teilnahme an Fortbildungen für die Praxisprogramme NASA und COPRA, wodurch sie zur Expertin für digitale Praxisabläufe wurde
• 2024: Beginn der Weiterbildung zur VERAH® (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) und zur NäPa® (Nichtärztliche Praxisassistentin)
• 2025: Erfolgreicher Abschluss beider Zusatzqualifikationen mit Zertifikaten für VERAH® und NäPa®
Diese Weiterbildungen erweitern nicht nur Lindas Aufgabenfeld, sondern stärken auch die Leistungsfähigkeit unserer Praxis. Als NäPa® kann sie Hausbesuche übernehmen, komplexe Versorgungsprozesse begleiten und eigenständig Aufgaben übernehmen, die bislang ausschließlich Ärzten vorbehalten waren.
...Lisa Theis - Kompetenz und Präzision im Laborbereich
Seit 2024 verstärkt Lisa Theis unser Praxisteam und hat sich auf die Arbeit im Labor spezialisiert. Als jüngstes Mitglied bringt sie nicht nur aktuelles Fachwissen aus ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten mit, sondern auch eine ruhige, präzise Arbeitsweise, die in der Labordiagnostik von besonderer Bedeutung ist.
Schon zu Beginn ihrer Tätigkeit in unserer Praxis zeigte Lisa Theis eine ausgeprägte Begeisterung für diagnostische Verfahren und Laborprozesse. Sie arbeitet äußerst gewissenhaft, präzise und mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein - Eigenschaften, die in diesem sensiblen Bereich unverzichtbar sind. Ob bei Blutentnahmen, der Verarbeitung von Proben oder der Vorbereitung umfangreicher Laboranalysen: Lisa gewährleistet, dass alle Untersuchungen zuverlässig, strukturiert und termingerecht ablaufen.
Darüber hinaus entwickelte sie früh ein besonderes Interesse an strukturierten Behandlungsprogrammen für chronisch erkrankte Patienten. Diese Programme, die unter anderem für Diabetes mellitus, koronare Herzkrankheit, Asthma und COPD etabliert sind, stellen hohe Anforderungen an Organisation, medizinisches Wissen und den empathischen Umgang mit den Patienten. Lisa bringt genau diese Qualitäten ein und unterstützt mit ihrer Arbeit die kontinuierliche und qualitativ hochwertige Betreuung dieser Patientengruppe.
Lisas Schwerpunkt liegt vollständig im Labor, wo sie alle anfallenden Aufgaben übernimmt:
• Durchführung von Blutentnahmen und Vorbereitung der Proben
• Analyse und Dokumentation der Ergebnisse in enger Abstimmung mit dem Ärzteteam
• Betreuung von Langzeitmessungen (Blutdruck, EKG) und deren Auswertung
• Vorbereitung technischer Geräte für diagnostische Untersuchungen
Durch ihre genaue Arbeitsweise und ihr technisches Verständnis gewährleistet sie die hohe Qualität der Laborergebnisse, die eine entscheidende Grundlage für die ärztliche Diagnostik bilden.
Zusätzlich zu ihren Laboraufgaben verfügt Lisa über die Qualifikation als Impfassistentin. Diese Zusatzausbildung erlaubt es ihr, Impfungen vorzubereiten, zu dokumentieren und die Abläufe rund um Impfprogramme in der Praxis fachgerecht zu begleiten.
Lisa Theis zeichnet sich besonders durch ihre ruhige, konzentrierte Arbeitsweise aus. Sie arbeitet im Hintergrund, sorgt jedoch dafür, dass im Labor alles reibungslos läuft und die Ergebnisse zuverlässig vorliegen. Patienten erleben sie vor allem bei Blutabnahmen, wo sie durch ihre freundliche und einfühlsame Art selbst nervöse Patienten beruhigen kann.
Mit ihrer Spezialisierung auf den Laborbereich trägt Lisa wesentlich dazu bei, dass Diagnosen schnell und präzise gestellt werden können. Ihre Rolle mag im Praxisalltag weniger sichtbar sein als an der Anmeldung, doch ihre Arbeit ist eine tragende Säule für die medizinische Versorgung.
Lisa steht für Genauigkeit, Verlässlichkeit und eine Leidenschaft für die Laborarbeit - ein Bereich, in dem sie ihre Stärken optimal einsetzt und der für die Qualität unserer Praxis unverzichtbar ist.
Emily Sorgen - Unsere neue Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten
Seit dem 15. August 2025 dürfen wir Emily als Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) in unserer Praxis willkommen heißen. Mit ihrem Engagement und ihrer Begeisterung für den medizinischen Bereich hat sie bereits einen tollen Einstieg in ihre Ausbildung gefunden. In den nächsten Jahren wird sie sich intensiv mit allen Bereichen des Praxisalltags vertraut machen und Schritt für Schritt zu einer qualifizierten Fachkraft heranwachsen.
Als angehende MFA wird Emily nicht nur die praktischen und administrativen Aufgaben in unserer Praxis erlernen, sondern auch die medizinischen Grundlagen, die für die Betreuung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten wichtig sind.
Sie wird den Patientenkontakt pflegen, bei der Durchführung medizinischer Untersuchungen assistieren, Blutabnahmen durchführen, Laborarbeiten unterstützen und vieles mehr. Durch ihre Ausbildung wird sie alle Facetten des Berufes kennenlernen - vom organisatorischen Bereich über die Patientenkommunikation bis hin zu fachmedizinischen Tätigkeiten.
Dabei spielt die Zusammenarbeit mit unseren Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle. Wir sind uns bewusst, wie wichtig es ist, dass Emily in einer vertrauensvollen und unterstützenden Umgebung lernen kann. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie als Patientin oder Patient offen dafür sind, Emily bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. Ein freundlicher Austausch und Verständnis für die Lernprozesse einer Auszubildenden sind nicht nur eine wertvolle Hilfe für sie, sondern auch für die Entwicklung eines neuen, kompetenten Mitglieds unseres Praxisteams.
Die Ausbildung zur MFA ist eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Herausforderung, und wir wissen, dass eine gute Zusammenarbeit mit den Patienten ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses ist.
Ihre Geduld und Unterstützung ermöglichen es Emily, ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten gezielt zu erweitern, sodass sie Ihnen bald noch besser zur Seite stehen kann.
Wir sind stolz darauf, Emily auf ihrem Weg zu begleiten und freuen uns, dass sie Teil unseres Teams ist. Es ist uns wichtig, gemeinsam mit ihr zu wachsen und sie auf ihrem Weg zu einer kompetenten und einfühlsamen Medizinischen Fachangestellten zu unterstützen.
Unsere GESCHICHTE - Ein Weg voller Mut und Herz
Manchmal führen Veränderungen uns genau dorthin, wo wir wirklich hingehören.
So begann vor zehn Jahren auch die Geschichte der Gesundheitspraxis Schillingen.
Nach vielen gemeinsamen Jahren in einer Gemeinschaftspraxis stand eine Entscheidung an: getrennte Wege - aber in Freundschaft und mit großem Respekt füreinander. Plötzlich galt es, einen eigenen Platz zu finden. Die Suche nach einem passenden Gebäude war alles andere als einfach - mal zu groß, mal zu klein, mal schlicht unpassend. Doch eines war von Anfang an klar: Schillingen sollte unser Zuhause bleiben.
Die Nähe zu den Menschen, die Schönheit der Umgebung, die Verbundenheit mit den Patientinnen und Patienten - all das war stärker als jeder Gedanke an einen Neuanfang anderswo.
Als das richtige Gebäude schließlich gefunden war, folgte eine Phase voller Anstrengungen: Umbau, Organisation, Entscheidungen im Eiltempo. In nur zwei Monaten verwandelte sich das Haus in einen Ort für Gesundheit und Vertrauen. Am 01. Januar 2016 öffnete die Gesundheitspraxis ihre Türen - mit Dr. Lehnhof und einer einzigen Helferin.
Was damals klein begann, wuchs mit jedem Tag.
Patientinnen und Patienten kamen mit Sorgen, Hoffnungen und Fragen - und blieben, weil sie spürten: Hier wird der Mensch gesehen. Hier geht es nicht nur um Symptome, sondern um das Ganze.
Heute, zehn Jahre später, blicken wir voller Dankbarkeit zurück: auf mutige Entscheidungen, auf viele helfende Hände und auf die Kraft, die uns unsere Patientinnen und Patienten jeden Tag geben. Ohne Sie wäre dieser Weg nicht möglich gewesen.
Unsere Praxis ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort der Begegnung, des Zuhörens und der Heilung.
Ein Ort, der gewachsen ist - und weiter wachsen darf.
Von Provisorien zum Wohlfühlort
Als die Praxis am 1. Januar 2016 eröffnete, war vieles noch im Provisorium. Die Möbel wurden vorübergehend angeschafft, einzig mit dem Ziel, die ersten Patientinnen und Patienten gut versorgen zu können. Auch die Räumlichkeiten waren damals eher praktisch als perfekt: Wartezimmer und Anmeldung teilten sich einen einzigen Raum - bescheiden, aber ausreichend, um den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.
Seitdem hat sich vieles verändert. Mit den Jahren wuchs nicht nur die Zahl unserer Patientinnen und Patienten, sondern auch die Praxis selbst.
Ein zusätzliches Behandlungszimmer entstand, indem eine Wand eingezogen wurde.
Die Anmeldung bekam ein völlig neues Gesicht - mit freundlicher Glaswand, mehr Stauraum und einem eigenen Raum, der Ruhe und Struktur schenkt.
Unser neuestes Herzstück ist die Kinderecke, die kleinen Patientinnen und Patienten einen eigenen Platz zum Wohlfühlen gibt.
Auch neue Schränke für Anmeldung und Wartezimmer kamen hinzu.
Besonders stolz sind wir auf die maßgefertigten Bänke: hell, freundlich in der Farbe, mit praktischem Stauraum - und mit viel Liebe eingebaut.
All diese Veränderungen haben die Praxis Schritt für Schritt in den Ort verwandelt, den Sie heute kennen: hell, einladend, funktional - und immer mit dem Ziel, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Gesundheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen.
Besonderer Dank
Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Schreinerei Adams aus Schillingen. Mit großartiger Gestaltung, fachlicher Präzision und viel Herz haben sie uns in der Umsetzung und im Ausbau unserer Praxis tatkräftig unterstützt.
Fesselnde Magazin-Seiten
WAS SIE AUF KEINEN FALL VERPASSEN SOLLTEN...
Top 5 Tipps für mehr Energie im Alltag
Energie - wer wünscht sich nicht mehr davon? Doch zwischen Arbeit, Familie und Alltagspflichten fühlen sich viele Menschen oft müde, ausgelaugt oder unkonzentriert. Dabei braucht es nicht immer Kaffee oder teure „Wundermittel“. Schon kleine Veränderungen im Alltag können erstaunlich viel bewirken. Hier finden Sie fünf bewährte Tipps, die sofort spürbar mehr Kraft und Lebensfreude schenken.
1. Bewegung statt Müdigkeit
Müdigkeit entsteht oft durch Bewegungsmangel. Unser Körper ist dafür gemacht, in Bewegung zu sein. Schon 10 Minuten Spazierengehen an der frischen Luft können reichen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, die Sauerstoffversorgung zu verbessern und die Stimmung zu heben.
Kleiner Trick: Stellen Sie sich einen Wecker im Handy, der Sie alle 60 Minuten daran erinnert, kurz aufzustehen, Schultern zu kreisen oder zwei Minuten lang zu gehen.
So wird Ihr Körper mit neuer Energie durchflutet - und Sie fühlen sich wacher als nach einer Tasse Kaffee.
SCHULTER TRAINING FÜR ZU HAUSE
Schulter Übung 1: Schulterkreisen
Lasse beide Arme locker seitlich am Körper nach unten hängen.
Kreise nun mit beiden Schultern gleichzeitig, erst vorwärts und dann rückwärts.
Wiederhole diese Übung je fünf bis zehn Mal.
Schulter Übung 2: Schulterheben
Lasse beide Arme locker seitlich am Körper nach unten hängen.
Ziehe nun beide Schultern in Richtung Kopf gleichzeitig hoch und führe sie dann wieder langsam und kontrolliert nach unten.
Wiederhole diese Übung fünf bis zehn Mal.
Schulter Übung 3:
Seitliches Pendeln
Nimm für diese Übung ein Gewicht von ca. 500g (z. B. eine kleine Hantel oder eine Wasserflasche) in beide Hände.
Pendele mit nun mit beiden Armen locker vor und zurück.
Die Dauer dieser Übung sollte ca. ein bis zwei Minuten betragen.
Schulter Übung 4: Überkopfdehnung
Führe den gebeugten Arm hinter den Kopf.
Fasse mit der anderen Hand den Ellenbogen und ziehe diesen Richtung gegenüberliegendem Ohr, bis du einen leichten Wiederstand spürst.
Halte diese Position für ca. zehn Sekunden.
2. Wasser - der unterschätzte Energiespender
Viele Menschen verwechseln Durst mit Müdigkeit.
Bereits ein Flüssigkeitsdefizit
von 2 % des Körpergewichts kann die
Leistungsfähigkeit deutlich verringern.
Deshalb: 2-3 Liter Wasser oder ungesüßten
Tee täglich trinken.Wasser regt den Stoffwechsel
an unterstützt die Konzentration
fördert die Entgiftung des Körpers.
Tipp:
Starten Sie den Tag gleich morgens mit einem Glas lauwarmem Wasser. Das bringt den Kreislauf in Schwung und gibt dem Körper das Signal: „Jetzt geht’s los!“
3. Schlaf - das unsichtbare Kraftwerk
Schlaf ist die wichtigste Energiequelle überhaupt. Wer dauerhaft zu wenig schläft, schwächt Immunsystem, Leistungsfähigkeit und Stimmung. Ideal sind 7-8 Stunden pro Nacht, am besten in einem festen Rhythmus.
Rituale helfen: eine Tasse Kräutertee, ein kurzer Spaziergang, 15 Minuten Lesen.
Digital Detox: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen keine Bildschirme mehr. Das Blaulicht von Handy & Co. stört die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
Guter Schlaf ist keine Zeitverschwendung - er ist die beste Investition in Ihre Energie.
4. Pausen bewusst gestalten
Wer pausenlos durchpowert, verbrennt seine Energiereserven. Regelmäßige kleine Pausen bringen den Kopf wieder in Schwung. Schon ein fünfminütiges Durchatmen am offenen Fenster oder eine kurze Dehnübung reichen.
Pomodoro-Methode:
25 Minuten konzentriert arbeiten, dann 5 Minuten Pause. Nach 4 Durchgängen 20-30 Minuten Auszeit.
Das wirkt Wunder für Produktivität und Energie.
5. Ernährung mit Power
Unser Körper ist ein Motor - und Motoren brauchen den richtigen Treibstoff. Wer nur Fast Food oder Zuckerbomben tankt, darf sich über Energie-Tiefs nicht wundern.
Power-Foods: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen.
Snack-Ideen:
Eine Handvoll Mandeln, Apfelscheiben mit Nussmus oder Gemüsesticks mit Hummus.
Vermeiden: Zu viel Zucker und Weißmehl - sie lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und dann genauso schnell wieder absinken.
Das Ergebnis: Heißhunger und Müdigkeit.
Bewegung & Ernährung -
kleine Schritte, große Wirkung
Gesundheit entsteht nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen, die wir Tag für Tag treffen. Oft glauben wir, wir müssten unser Leben komplett umstellen, um fitter, schlanker oder gesünder zu werden. Aber genau darin liegt der Irrtum: Schon kleine Veränderungen - bewusst, regelmäßig und liebevoll umgesetzt - haben große Wirkung.
Bewegung - warum kleine Einheiten so wertvoll sind
Unser Körper ist darauf ausgelegt, sich zu bewegen. Doch der Alltag vieler Menschen sieht heute anders aus: langes Sitzen im Büro, Autofahrten, wenig aktive Pausen. Diese Bewegungsarmut führt zu Rückenschmerzen, Kreislaufproblemen und Müdigkeit.
Die gute Nachricht: Es braucht keinen Marathon, um die Gesundheit zu fördern. Schon 10-30 Minuten Bewegung täglich können:
den Blutdruck senken,
die Herzgesundheit stärken,
das Immunsystem aktivieren,
die Konzentration steigern,
und die Stimmung verbessern - dank Endorphinen, den „Glückshormonen“.
Alltagsideen für mehr Bewegung:
Treppen statt Aufzug - kräftigt Muskeln und Herz.
Spaziergang in der Mittagspause - frische Luft + sanfte Bewegung = neue Energie.
Dehnübungen am Schreibtisch - lockern Verspannungen und beugen Rückenschmerzen vor.
„Bewegungsinseln“ schaffen - kurze Routinen, z. B. morgens 5 Minuten Gymnastik, abends 10 Minuten Stretching.
Wichtig:
Nicht Perfektion zählt, sondern Regelmäßigkeit. Lieber kleine, machbare Schritte - dafür aber täglich.
Gesunde Ernährung wird oft als kompliziert dargestellt. Diäten, Verbote, strenge Regeln schrecken viele Menschen ab. Dabei reichen auch hier kleine Anpassungen, um Energie, Wohlbefinden und Gesundheit nachhaltig zu verbessern.
Warum Ernährung so wichtig ist:
Zucker und Weißmehl lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen - und genauso schnell wieder abfallen. Das Ergebnis: Heißhunger, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme.
Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten stärken den Körper von innen.
Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Milchprodukten, Fisch oder Fleisch fördert Muskelkraft und Regeneration.
Gesunde Fette (z. B. aus Nüssen, Olivenöl oder Avocado) sind wichtig für Herz und Gehirn.
Kleine Ernährungs-Tricks für den Alltag:
Ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit trinken - fördert die Verdauung und verhindert unbewusstes „Überessen“.
Einen bunten Teller anstreben: Je mehr Farben Obst und Gemüse haben, desto vielfältiger die Nährstoffe.
Snacks austauschen:
lieber Nüsse oder Apfelspalten statt Schokolade oder Chips.
Einmal pro Woche ein neues, gesundes Rezept ausprobieren - Abwechslung macht Spaß und motiviert.
Fazit: Kleine Schritte mit großer Wirkung
Gesundheit beginnt im Kleinen. Niemand muss sein Leben von heute auf morgen komplett verändern.
Doch:
Ein Glas Wasser mehr.
Ein paar Minuten Bewegung zwischendurch.
Ein Stück Obst statt Schokolade.
Diese kleinen Schritte summieren sich - Tag für Tag, Woche für Woche - zu einer großen Veränderung.
Ihr Körper wird es Ihnen danken.
Kinderseiten
BEWEGUNGSSPIEL "HIMMEL UND HÖLLE"
„Himmel und Hölle” ist ein sehr bekanntes Kinderspiel und viele Kinder spielen es gerne. Alles ihr dafür braucht, ist Kreide, um die Kästen auf dem Boden zu malen, und einen Stein. Probiert das Spiel doch mal aus!
Material:
Kreide
Stein
Vorbereitungen:
Zeichnet mit der Kreide Kästchen auf den Boden. Malt erste Kästchen ein Feld mit dem Text: „Erde” und die letzten beiden Felder mit dem Text „Höhle” und danach „Himmel”.
So geht's:
1.Beginnt auf dem Feld „Erde” und werft einen Stein in das Feld 1.
2.Hüpft auf einem Bein in das Feld 1, nehmt den Stein auf und werft diesen in das nächste Feld.
3.Springt weiter und versucht die Linien nicht zu berühren. In den Felder 4,5,7 und 8 dürft ihr mit beiden Beinen hüpfen.
4.Das Feld „Hölle” solltet ihr überspringen und im Feld
Tipp:
Passt dieses Spiel nach Lust und Laune an. Überlegt euch neue Regeln oder gestaltet die Kästchen anders.
In Anlehnung an: https://myplaybox.de/blog/strassenmalkreide-spiele/
Bildnachweis: © by New Africa/stock.adobe.com
Eier-Test
Materialien:
Glas
Wasser
Eier
Verdorbene Eier bekommen unserem Magen nicht gut. Isst man schlechte Eier, führt dies schnell zu einer Lebensmittelvergiftung. Das sollte man vorbeugen: Man kann leicht erkennen, ob ein Ei noch genießbar ist oder nicht. Wenn man das Ei aufschlägt, erkennt man meist sofort an dem unangenehmen Geruch, dass es schlecht ist. Doch mit dem Eierfrische Test hat man die Möglichkeit, schon vor dem Aufschlagen des Eis herauszufinden, ob es noch essbar ist. Viel Spaß beim Experimentieren!
So geht’s:
Befüllt das Glas mit Wasser.
Legt das Ei, das ihr testen wollt, in das Glas mit Wasser.
Liegt das Ei auf dem Boden, ist es noch frisch und kann ohne Bedenken gegessen werden.
Schwimmt das Ei jedoch an der Wasseroberfläche, so ist es verdorben und sollte nicht mehr gegessen werden.
Schwimmt das Ei leicht nach oben zu Wasseroberfläche, so sollte das Ei auf keinen Fall mehr roh gegessen werden, sondern gut durchgekocht oder gebraten werden.
In Anlehnung an: Eier-Test: So findest du heraus, wann ein Ei noch gut ist
In Anlehnung an: Eier-Test: So findest du heraus, wann ein Ei noch gut ist
Bildnachweis: Adobestock.com
MENSCH BEWEGE DICH
Jeder kennt das Gemeinschaftsspiel „Mensch ärgere dich nicht“. Hier gibt es eine sportliche Variante dieses Spiels, die mehr Bewegung in den Alltag bringt. Startet nach der Weihnachtszeit fit ins neue Jahr!
Materialien:
-Ein Spielbrett „Mensch ärgere dich nicht“
-Würfel und Figuren
So geht's:
Baut das Brettspiel auf und stellt alle Spielfiguren auf ihre Anfangsposition.
Das Spiel beginnt!
Aber Achtung:
Mit jeder Würfelzahl ist eine Bewegung verbunden!
1: Gleichgewicht: 1x auf einem Bein um die eigene Achse drehen; erst gegen und dann mit dem Uhrzeigersinn
2: Beweglichkeit: 2x im Wechsel zuerst mit der linken Hand den rechten Fuß und dann mit der rechten Hand den linken Fuß berühren
3: Beinmuskulatur: 3x Kniebeugen im breiten Stand
4: Ausdauer: 4x im Wechsel mit geschlossenen Beinen nach links und rechts hüpfen
5: Schultermuskulatur: 5x die seitlich ausgestreckten Arme kreisen
6: Armmuskulatur: 6x im Wechsel kräftig nach vorne boxen
Tipp:
Wenn mehr als 4 Personen mitspielen möchten, können ganz einfach Gruppen gebildet werden, die die Bewegungen jeweils gemeinsam ausführen.
LECKERE PLÄTZCHEN
Backen mit der Familie ist eine schöne Möglichkeit, um Zeit miteinander zu genießen und Erinnerungen zu schaffen. Probiert es doch gleich mal zusammen aus, diese leckeren Plätzchen zu backen!
Zutaten (Menge für circa 25 Plätzchen):
• 200 g Dinkelmehl Type 630; alternativ normales Weizenmehl
• 40 g gemahlene Mandeln oder Leinmehl
• 1/4 TL gemahlene Vanille
• 1 Prise Salz
• 30 g Backkakao
• 60 g Vollrohrzucker; alternativ brauner Zucker oder Kokoszucker
• 80 g Kokosöl
• 50 g Zartbitterschokolade mind. 70% Kakaoanteil
• 60 g Banane sehr reif
Material:
• Schüsseln
• Kochtopf
• Frischhaltefolie
• Backblech
• Backpapier
• Ggf. Ausstecher
So geht's:
Mehl, Mandeln, Vanille, Salz und Kakao in einer großen Schüssel vermischen.
In einer anderen Schüssel Kokosöl und Zucker einige Minuten schlagen, bis sie leicht schaumig sind.
Die Schokolade in einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken.
Dann die geschmolzene Schokolade, das Bananenmus und die trockenen Zutaten zur Kokosöl-Zucker-Mischung geben und alles zu einem Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und ihn für circa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Kleine Kugeln aus dem Teig formen und diese mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
Die Plätzchen circa 12 Minuten backen und auf dem Blech auskühlen lassen.
Tipp: Rollt den Teig aus und stecht dann Kekse daraus.
Rezepte
VENUS VON JAMAIKA
ZUTATEN:
• 200 g schwarze Tagliatelle
• 200 g grüner Spargel
• 100 g süße Sahne
• 200g Venusmuscheln
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Schuss Cognac
• Safran, schwarzer Pfeffer
Brühe, Salz
In reichlich kochendem Salzwasser sorgen Sie für eine bissfeste Labilität der schwarzen Tagliatelle. In ähnliche Verfassung bringen Sie den geputzten Spargel, der in leicht gezuckertem und gesalzenen Kochwasser seine aromatischen Talente entfaltet. Dünsten Sie die Zwiebelwürfel in Olivenöl und schwenken die Spar- gelstücke wenige Minuten mit durch. Löschen Sie das Gemüse mit etwas Brühe ab und fügen die Sahne samt Safran und Salz hinzu. Nun wandern die vorbereiteten Venusmuscheln ins Gemüsebett. Gewähren Sie mit einem Deckel etwas Intimsphäre, schon zeigen sich die Meeresfrüchte offenherzig. Mit Gefühl sorgen Sie für ein Vermählung von Pasta und Sauce und heizen das verführerische Dinner mit frisch gemahlenem Pfeffer uns Cognac an.
TIPP: Keine weiteren Termine für den aphrodisierenden Pasta- Abend!
KATER-COCKTAIL
ZUTATEN:
• 1 Zitrone
• 2 Äpfel
• 1 Banane
• 6 EL Joghurt
• 3 EL Honig
In schweren Fällen:
Aspirin auflösen und gleich mit durch!
Zu den Risiken fragen Sie den Apotheker!
Zitrone auspressen und das Obst stückeln, mit dem Honig im Shaker platzieren und Gas geben! Stopp! Joghurt dazu und nochmals sanft in Schwung bringen. Die Bio-Waffe ins Glas füllen und hübsch verzieren. Tipp für unsere Hotelgäste: Der Katerkiller steht neben dem Körbchen mit Aspirin & Co auf dem Frühstücksbuffet.
GESUNDE PIZZA
Pizza kann auch gesund zubereitet werden! Nur wie?
Folgendes Rezept schmeckt nicht nur fantastisch, sondern enthält auch reichlich wertvolle Nährstoffe. Probiert es am besten zusammen mit der Familie aus! Guten Appetit!
Zutaten:
Quark-Öl-Teig
250 g Dinkelvollkornmehl
225 g Dinkelmehl Type 630
12 g Backpulver
375 g Quark
5 EL (50 g) Pflanzenöl, z.B. Rapsöl
0-4 EL Wasser (je nach Beschaffenheit des Teiges, es sollte ein gut formbarer, nicht klebriger Teig entstehen!)
Salz nach Belieben
Alles mit dem Holzlöffel miteinander vermengen und gut durchkneten.
Zutaten:
Selbstgemachte Tomatensoße
250 g passierte Tomaten
3 EL Tomatenmark
1 Zehe Knoblauch
1 TL Oregano
1 TL Rosmarin (frisch oder getrocknet)
Pfeffer und Salz nach Belieben
Alles zusammengeben und fein mixen bzw. pürieren.
Belag:
Viel Gemüse! Und am besten saisonal und regional
Saisonales sowie regionales Gemüse ist richtig frisch und voll mit Vitaminen - ohne lange Transportwege, die der Umwelt schaden.
Ideen für den Frühling: Fetakäse, Bio-Bergkäse, Champignons, Porree, Spargel, Blumenkohl (fein geschnitten), Spinat (am besten vorher kurz in einer heißen Pfanne zusammenfallen lassen, damit er nicht beim Backen verbrennt), Bärlauch (am besten erst nach dem Backen auf die Pizza geben)
Ideen für den Sommer: Mozzarella, Auberginen, Broccoli, Erbsen, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Kirschtomaten, Rucola (am besten erst nach dem Backen auf die Pizza geben), Zucchini
Ideen für den Herbst: Bergkäse, Kürbis, Paprika, Fenchel, Mais, Kirschtomaten, Äpfel
Ideen für den Winter:
Parmesan, Champignons, Zwiebeln, gegarte Kartoffeln, getrocknete Tomaten, eingelegte Gemüse (Peperoni, Mais, Gewürzgurken), Sardellen, Rosenkohlblätter
So geht’s:
Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben: rund, eckig, oval, viereckig - so wie ihr Lust habt.
Mit der Tomatensoße bestreichen, Käse darauf verteilen und zum Schluss mit den gewählten Zutaten belegen.
Ab in den Ofen! Für ca. 10-15 Minuten bei 220°C Ober- und Unterhitze oder Grillfunktion.
SPEKULATIUSKUGELN
Zutaten:
1 Bio-Orange
60 g Kokosöl
120 g Mandelmus
20 g Agavendicksaft
40 g Mandeln
100 g Vollkornkeks
50 g zarte Dinkelflocken
30 g geschrotete Leinsamen
30 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
2 EL Spekulatiusgewürz
Materialien:
1 Topf
1 Arbeitsbrett
1 großes Messer
1 Esslöffel
So geht´s:
Die Schale der gewaschenen Orange abreiben und gemeinsam mit Kokosöl, Mandelmus und Agavendicksaft in einen Topf geben und leicht erhitzen.
Im nächsten Schritt die Mandeln fein zerkleinern.
Nun die Vollkornkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Eine Hälfte der Kekskrümel beiseitestellen, die andere Hälfte mit den gehackten Mandeln, Dinkelflocken, Leinsamen, gemahlenen Mandeln, Salz und Spekulatiusgewürz verrühren.
Kokosöl-Mandelmus-Masse gründlich untermischen. Die Spekulatius-Masse für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie aushärtet.
Aus der Masse etwa 30 kleine Kugeln formen. Danach in den Kekskrümeln wenden. Spekulatius Kugeln servieren oder im Kühlschrank lagern.
Wie Stress unsere Gesundheit beeinflusst
Stress gehört zum Leben dazu. Jeder Mensch kennt ihn - sei es durch Arbeit, Familie, Schule oder persönliche Sorgen. Ein gewisses Maß an Stress ist sogar positiv: Er macht uns aufmerksam, leistungsfähig und hilft, Herausforderungen zu meistern. Doch wenn Stress zu lange anhält oder zu stark wird, kann er krank machen.
Was passiert im Körper bei Stress?
Sobald wir eine Situation als bedrohlich oder belastend wahrnehmen, schaltet der Körper in den „Alarmmodus“:
Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet.
Herzschlag und Blutdruck steigen, die Atmung wird schneller.
Muskeln spannen sich an, die Verdauung verlangsamt sich.
Dieser Mechanismus ist uralt und stammt aus Zeiten, in denen Menschen bei Gefahr kämpfen oder fliehen mussten. Kurzfristig ist er hilfreich - aber wenn Stress zum Dauerzustand wird, bringt er den Körper aus dem Gleichgewicht.
Folgen von Dauerstress
Chronischer Stress kann viele Bereiche unserer Gesundheit beeinträchtigen:
Körperlich: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Bluthochdruck, geschwächtes Immunsystem.
Seelisch: Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme.
Langfristig: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder Burnout.
?? Dauerstress ist wie ein Motor, der ständig auf Hochtouren läuft - irgendwann überhitzt er.
Warnsignale ernst nehmen
Oft merkt man nicht sofort, wie stark Stress den eigenen Körper belastet. Achten Sie deshalb auf kleine Warnsignale:
Häufige Müdigkeit trotz genug Schlaf
Verspannungen im Nacken oder Rücken
Gereiztheit oder Antriebslosigkeit
Heißhunger oder Appetitlosigkeit
Häufige Infekte
Wer diese Signale bemerkt, sollte innehalten und bewusst Pausen einbauen.
Was hilft gegen Stress? Kleine Schritte mit großer Wirkung
Stress ganz vermeiden - das ist kaum möglich. Ob im Beruf, in der Familie oder im Alltag: immer wieder gibt es Situationen, die uns fordern. Entscheidend ist nicht, ob wir Stress erleben, sondern wie wir damit umgehen. Schon kleine Veränderungen können eine große Wirkung entfalten - und helfen, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Bewegung - den Stress einfach weglaufen
Wenn wir uns bewegen, baut der Körper Stresshormone wie Cortisol schneller ab. Gleichzeitig werden Glückshormone ausgeschüttet, die uns entspannen und zufriedener machen.
Ein Spaziergang nach Feierabend wirkt oft besser als Grübeln auf dem Sofa.
Radfahren, Schwimmen oder Tanzen fördern Kreislauf und Wohlbefinden.
Schon 10 Minuten Bewegung täglich bringen spürbar mehr Ruhe und Gelassenheit.
Tipp:
Wählen Sie etwas, das Freude macht - so wird Bewegung zum Ausgleich, nicht zur Pflicht.
Entspannung - innere Ruhe finden
Der Körper braucht neben Aktivität auch Phasen der Erholung. Atemübungen, Meditation oder Yoga helfen, den „inneren Motor“ herunterzufahren.
Atemtechnik: 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen - das signalisiert dem Nervensystem: „Alles ist gut.“
Meditation: Schon wenige Minuten bewusstes Innehalten senken die Stressreaktion.
Yoga: verbindet Bewegung, Atmung und Achtsamkeit - ideal bei Verspannungen.
Tipp:
Auch kleine Pausen im Alltag bewusst nutzen: Handy weglegen, Augen schließen, drei tiefe Atemzüge nehmen.
Schlaf - das natürliche Reset-Programm
Im Schlaf regeneriert der Körper, das Immunsystem wird gestärkt und Erlebnisse werden verarbeitet. Wer dauerhaft zu wenig schläft, ist anfälliger für Stress.
Regelmäßigkeit: Jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett gehen.
Schlafhygiene: Dunkler, ruhiger Raum, kein Handy oder Fernseher im Bett.
Rituale: Tee trinken, lesen oder Musik hören helfen, zur Ruhe zu kommen.
Tipp:
Schlaf ist keine verlorene Zeit - er ist die wichtigste Energiequelle.
Ernährung - Kraftstoff für Körper und Nerven
Was wir essen, hat großen Einfluss auf unser Stressempfinden.
Frisches Obst und Gemüse liefern Vitamine und Mineralstoffe, die das Nervensystem stärken.
Viel Wasser oder ungesüßter Tee helfen, Müdigkeit und Kopfschmerzen zu vermeiden.
Komplexe Kohlenhydrate (z. B. Vollkorn, Haferflocken) sorgen für einen stabilen Blutzuckerspiegel - statt Achterbahnfahrten durch Zucker.
Tipp:
Lieber regelmäßig kleine Mahlzeiten, als lange Pausen und dann ein „Energie-Loch“
Soziale Kontakte - die Kraft der Gemeinschaft
Stress wird leichter, wenn wir ihn teilen. Ein Gespräch mit Freunden, Familie oder Kolleg:innen kann entlasten, neue Perspektiven eröffnen und Trost spenden.
Ein gemeinsamer Spaziergang oder ein Telefonat wirken oft wie eine kleine Therapie.
Lachen mit anderen baut Stresshormone ab - und stärkt das Immunsystem.
Tipp:
Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Menschen, die Ihnen guttun.
Zeit für sich - der kleine Luxus im Alltag
Oft vergessen wir uns selbst, wenn der Alltag hektisch wird. Doch regelmäßige Auszeiten sind kein Egoismus - sondern eine Investition in die Gesundheit.
Schon 10 Minuten täglich nur für sich: Tee trinken, Musik hören, ein gutes Buch, Tagebuch schreiben.
Achtsamkeit: Den Moment bewusst wahrnehmen - ein Sonnenstrahl, Vogelgezwitscher, ein tiefer Atemzug.
Tipp:
Tragen Sie Ihre „Ich-Zeit“ wie einen Termin in den Kalender ein - sie ist genauso wichtig wie Arbeit oder Verpflichtungen.
Fazit
Stress gehört zum Leben. Doch wie wir mit ihm umgehen, macht den Unterschied. Kleine Schritte wie Bewegung, gesunde Ernährung, Pausen, Schlaf und soziale Kontakte helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden.
Denn manchmal sind es die kleinen Routinen, die uns am stärksten schützen - und uns auch in hektischen Zeiten Kraft und Gelassenheit schenken.
Unsere Leistungen
Allgemeine hausärztliche Leistungen
Umfassende hausärztliche Betreuung
Hausbesuche
Psychosomatische Grundversorgung
Behandlung von medizinischen Notfällen
Palliative Betreuung und Behandlung
Hyposensibilisierungen
Hausärztlich- geriatrischer Betreuungskomplex
Demenzabklärung
Sozialmedizinische Beratung (Schwerbehinderung, Rente)
Wundversorgung und -behandlung
Verbände, kleine Chirurgie
Reha- / Kur- / Renten- / Reha-Sport-Anträge
Aderlass
Vorsorge und Früherkennung
Kindervorsorgen, Kindergartenuntersuchung
Jugendgesundheitsuntersuchung J1 (12.-14. Lebensjahr), J2 (16.-17. Lebensjahr)
Jugendarbeitschutzuntersuchung
Check-up (bei Patienten mit Hausarztvertrag 1 Jahr (AOK) alle anderen Kassen 2 Jahre) Nicht HZV -Patienten 3 Jahre ab 35 Jahre
Hautkrebsscreening aller 2 Jahre (bei Hausarztvertrag AOK ab 20-.LJ) Sonst ab 35 Jahre.
Früherkennung Darmkrebs ab 50 Jahren
DMP (Disease Management Programm) DMP-Diabetes mellitus, Asthma, COPD, KHK und Osteoporose
Bauchaortenaneurysma-Sonographie bei Männern ab 65 Jahren einmalig
Schutzimpfungen
Diagnostik
Labor
Ruhe-EKG
Belastungs-EKG
Langzeit-EKG
24-Stunden-Blutdruckmessung
Lungenfunktionsuntersuchung
Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane und der Schilddrüse
CRP-Schnelltest (3 min) zur Unterscheidung bakterieller und viraler Erkrankungen
Schnelltests zur Akutdiagnose Herzinfarkt/Lungenembolie
Geriatrisches Basis-Assessment
Prä- und Postoperative Diagnostik
Die Gesunde Abwehr für die dunkle Jahreszeit
Manchmal kann das Leben ganz schön stressig sein. In diesen Zeiten ist es umso wichtiger, dass Du Dir zwischendurch eine kurze Auszeit nimmst. Komme kurz zur Ruhe .Als perfekten Begleiter verbinden wir ...
Wir führen auf Wunsch bei Ihnen Infusions- und Injektionstherapien durch mit zum Beispiel Vitaminpräparaten (sogenannte „Aufbauspritzen“) und vielem mehr, um Beschwerden bei Atemwegsprobleme, Allergien, Infektneigung/wiederkehrende Erkältungen, Müdigkeit, Vergesslichkeit, psychische Erschöpfung, Kreislauf-,Herz- und Gefäßbeschwerden, Immunschwächen, Schmerzen (auch Nervenschmerzen) zu lindern oder zu beseitigen.Jeweils mehrere Termin erforderlich!
- Aufbaukur Medivitan
(8 Spritzen)
- Immunstimulation Hochdosis Vitamin C
(5 Infusionen)
- Infusionen Gedächtnis/Konzentration
(5 x Piracetam i.v.)
- Injektionskur Rückenschmerzen
(5 Spritzen Sanochond)
- Injektionskur Schwindel
(5 x Vertigoheel)
Das Wetter spielt verrückt und Du spürst es im ganzen Körper? Dann ist es Zeit für...
Quaddel-Therapie
Ein Betäubungsmittel wird an mehreren Stellen unter Ihre Haut gespritzt. Auf diese Weise können Schmerzen bei Muskel Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich gelindert und beseitigt werden.
Schröpfen inklusive Taping je Sitzung
Schröpfen wird oft als „alte Volksmedizin“ bezeichnet, die bei verschiedenen Beschwerden Linderung verspricht. Es findet meist Anwendung als naturheilkundliche Methode, vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Ihr Ziel ist es, die Durchblutung zu fördern, Schadstoffe aus dem Gewebe zu lösen und den Energiefluss im Körper zu harmonisieren.
Atme tief durch schalte die Welt um Dich herum aus. Es stärkt Dich, gibt Dir innere Ruhe und wieder Kraft ...
Allergien
Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Substanzen (Allergene) ausgelöst werden.
Jeder zehnte Bundesbürger leidet an einer Allergie. Aber ein großer Anteil der so genannten Allergien sind keine Allergien, sondern Pseudoallergien oder Nahrungsmittelintoleranzen.
Die Pseudoallergien sind in die Gruppe der „nicht allergischen beziehungsweise nicht immunologischen Überempfindlichkeiten“ einzuordnen, da keine immunologischen Mechanismen nachweisbar sind. Sie können bspw. durch Lebensmittelzusatzstoffe verursacht sein.
Nahrungsmittelintoleranzen sind ebenfalls keine Allergien. Sie treten durch angeborenen oder erworbenen Enzymmangel beziehungsweise -defekt auf. Die Folgen können Störungen im Magen-Darm-Trakt sein, die sich beispielsweise durch Blähungen und Durchfälle äußern.
Die Symptome einer Allergie können unterschiedlich stark ausgesprägt sein; sie können saisonal oder ganzjährig auftreten. Es gibt verschiedene Krankheiten, je nachdem wo die Symptome auftreten.
Allergien verursachen Beschwerden
an den Schleimhäuten (Heuschnupfen, Mundschleimhautschwellungen, Bindehautentzündung)
an den tieferen Atemwegen (Asthma bronchiale)
Haut (Neurodermitis, Kontaktekzem, Urtikaria)
im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen, Durchfälle)
als akuter Notfall (anaphylaktischer Schock).
Allergieabklärung Pricktest 9 Tricks
Labordiagnostische Allergieabklärung z.B. Nahrungsmittel
Eigenblut-Therapie
5 Termine
Wir beraten Sie gerne über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei einer Allergie und vor allem über die Möglichkeit dieser Erkrankung vorzubeugen.
Halten Sie Ihre Behandlungswünsche für den Fall einer unerwarteten Krankheit fest
Beratung und Erstellen Patientenverfügung
Eine Beratung zur Patientenverfügung kann vom Arzt nicht mit der Krankenkasse abgerechnet werden, ist also ein IGEL-Leistung.
Die Gebühr in unserer Praxis beträgt 37,54 €. Die Beratung ist umfassend und dauert im Regelfall eine halbe Stunde. Sie umfasst auch die gemeinsame Erstellung von Patientenverfügung, Vollmacht und Betreuungsverfügung. Man kann sich auch anhand der unten aufgeführten Quellen selbst informieren und die Dokumente zusammenstellen. Es ist keine notarielle Inanspruchnahme notwendig.
Es ist empfehlenswert, in jedem Fall uns als Hausarzt über das Vorliegen eines solchen Dokumentes zu informieren, und bei uns einscannen zu lassen; das Original sollte zu Hause aufbewahrt werden.
Reisemedizin
In der heutigen Zeit können wir ohne größere Probleme in die entferntesten Winkel der Erde reisen. Hieraus kann jedoch nicht nur ein schöner Urlaub mit vielen unvergesslichen Eindrücken werden, es können sich auch besondere Gesundheitsrisiken ergeben.
Zu einer ordentlichen Urlaubsplanung zählt daher auch die Überlegung, eine reisemedizinische Beratung in Anspruch zu nehmen.
Durch gezielte Vorbeugung und angemessenes Verhalten lassen sich viele kleinere Befindlichkeitsstörungen, aber auch schwere Erkrankungen vermeiden.
Sprechen Sie daher vor der Reise, ggf. noch vor der Buchung mit uns und lassen Sie sich beraten.
Da bei manchen Impfungen genaue Zeitabstände einzuhalten sind, empfiehlt es sich, einen möglichst frühzeitigen Beratungstermin, mindestens 8 bis 10 Wochen vor Reiseantritt, wahrzunehmen.
Neben der Überprüfung Ihres Impfschutzes und der Erstellung einer Prophylaxeempfehlung für Ihre persönliche Reiseroute, bieten wir auch eine Beratung zum Thema Mückenschutz, Malariaprophylaxe, Sonnenschutz, Trinkwasserhygiene, Thrombosevorbeugung sowie Tipps für Ihre Reiseapotheke.
Die Kosten für die reisemedizinische Beratung sowie für Reiseimpfungen müssen zunächst vom Reisenden selbst getragen werden. Welche Kosten auf Sie zukommen, hängt von Art und Umfang der Beratung ab. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen auch ganz oder anteilig die Kosten für Beratung und Impfung. Eine genauere Kostenaufstellung erhalten Sie in unserer Praxis.
Das gehört in eine Reiseapotheke
In die Reiseapotheke gehören natürlich alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Außerdem kann Folgendes, je nach Reiseart und -ziel, sinnvoll sein:
Sonnencreme
Verbandsmaterial und Hautdesinfektionsmittel
Schmerzmittel (Ibuprofen oder Paracetamol)
Durchfallmittel (Elektrolyt-Pulver, Loperamid)
Wasseraufbereitungstabletten
Mittel gegen Reiseübelkeit (mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat)
Insektenabweisende Mittel (für Haut und Kleidung)
Juckreizstillendes Gel gegen Insektenstiche
Mittel gegen Allergien (Antihistaminika)
In einigen Ländern Malariamittel und Moskitonetz
Bei einigen Wenigen: Antibiotika
Je nach mitgeführter Medikation: Attest
Ersatzbrille/Kontaktlinsen nicht vergessen!
DMP - Disease-Management-Programme
Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen, die auf wissenschaftlich belegten Erkenntnissen beruhen. Patienten können sich bei ihrer Krankenkasse in ein solches Programm einschreiben lassen und werden dann Einrichtungsübergreifend nach dem aktuellen medizinischen Forschungsstand behandelt.Durch ein gezieltes, koordiniertes Versorgungsmanagement sollen Über-, Unter-, oder auch eine Fehlversorgung vermieden werden, um so die Versorgungsqualität zu verbessen. Dafür arbeiten Ärzte verschiedener Fachrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich zusammen.
Dieses Ziel soll vor allem durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
Koordination der Versorgung durch ein Praxisteam
Unterstützung der Zusammenarbeit aller Beteiligten
Individuelle Therapieplanung unter Einbeziehung der Patientinnen und Patienten
Leitlinienkonforme nicht-medikamentöse und medikamentöse Therapie
Förderung der Selbstmanagement-Kompetenzen durch gezielte Schulungen.
Aktuell gibt es für folgende Erkrankungen Disease-Management-Programme:
Asthma
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Brustkrebs (nur bei Gynäkologen)
Diabetes mellitus Typ 1(nur bei Diabetologen) + Typ 2
Koronare Herzkrankheit (KHK), mit einem Modul „Chronische Herzinsuffizienz“
Osteoporose
KOMPLIMENTE-BOX
Ein starkes Selbstbewusstsein unterstützt dabei, mit Herausforderungen im Alltag umzugehen. Mit der Komplimente-Box können Sie das Selbstbewusstsein ihrer Kinder stärken. Probieren Sie es doch mal aus!
So geht’s:
Alle Familienmitglieder machen sich selbst ein Kompliment und schreiben oder malen es auf einen Zettel. Anschließend machen sie sich gegenseitig Komplimente.
Diese Komplimente-Zettel bewahrt jedes Familienmitglied in einem eigenen Karton - der Komplimente-Box - auf.
Erweitern Sie den Inhalt der Box regelmäßig, indem Sie sich selbst und gegenseitig weitere Komplimente aufschreiben bzw. aufmalen. Gerne können auch Eigenschaften oder Charakterzüge genannt werden, die die Familienmitglieder an sich mögen.
Nun haben Sie und Ihre Kinder eine eigene Komplimente-Sammlung und können regelmäßig Zettel aus der Box nehmen. Diese bekräftigen Sie darin, was sie gut können und worin ihre Stärken liegen.
Integrieren Sie die Komplimente-Box auch in den Alltag. Lesen Sie sich zum Beispiel jeden Montag nach dem Abendessen ein Kompliment aus der Komplimente-Box vor.
Tipp:
Die Komplimente können Ihre Kinder in der Persönlichkeit und den Fähigkeiten stärken. Vermeiden Sie daher oberflächliche Komplimente. Hier finden Sie einige Beispiele für Komplimente: „Du hast deine Schleife beim Schuhe zubinden super alleine hinbekommen“, „Du hast heute eine tolle Idee beim Basteln der Weihnachtssterne gehabt!“, „Du spielst so schön Flöte und vor allem das Lied „Alle meine Entchen“ hast du besonders gut geübt“.
In Anlehnung an: Resilienz bei Kindern - 6 Übungen für starke Kinder - UrBestSelf
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Fit und Beweglich im Alter
Mit Anleitung und Illustration zur Sturzprävention
Sicherheitshinweise
Benutzen Sie als Abstützmög- lichkeit einen stabilen und sicher stehenden Stuhl oder etwas Ähnliches.
Tragen Sie zu den Übungen be- queme Kleidung und gut sitzen- de, geschlossene Schuhe.
Vor dem Training sollten Sie sich im Raum etwas Platz schaffen, damit Sie genügend Bewegungsfreiheit haben.
Trinken Sie nach dem Training ein Glas Wasser oder ein anderes Getränk.
Aufwärmübungen
Kopfbewegungen
Stehen Sie aufrecht. Sie können sich an einer
Stuhllehne festhalten oder die Arme locker
am Körper hängen lassen.
Die Beine stehen hüftbreit auseinander.
Bewegungen im Fußgelenk
Setzten Sie sich mit geradem Rücken auf einen Stuhl. Das Gesäß und der Rücken berühren die Stuhllehne.
Strecken Sie ein Bein aus, so dass der Fuß in der Luft schwebt. Das Knie ist dabei leicht angewinkelt.
Halten Sie das Bein in dieser Position, während Sie die Fußspitze zu sich heranziehen.
Wenn es in der Kniekehle zu sehr zieht, senken Sie das Bein etwas weiter zum Boden.
Wiederholen Sie diese Übung 5 Mal und wechseln Sie dann das Bein.
Kniebeugen mit Abstützen
Stellen Sie sich seitlich an eine sichere Abstützmöglichkeit und halten Sie sich mit einer Hand daran fest.
Die Füße stehen hüftbreit auseinander, die Zehen zeigen dabei nach vorne.
Beugen Sie nun die Knie, als wollten Sie sich hinsetzen. Beugen Sie sich dabei nur so tief, wie es Ihnen angenehm ist.
Halten Sie dabei die Fersen am Boden.
Vermeiden Sie es, Ihre Knie nach innen zu drehen.
Kommen Sie nun wieder hoch und zurück in die Ausgangsposition.
Wiederholen Sie diese Übung 10 Mal.
Fersengang mit Abstützen
Stellen Sie sich seitlich an eine sichere Abstützmöglichkeit und halten Sie sich mit einer Hand daran fest. Stehen Sie aufrecht.
Stellen Sie sich mit beiden Füßen auf die Fersen. Zehen und Vorfuß heben vom Boden ab (beidseitig).
Lassen Sie die Knie leicht gebeugt und strecken Sie das Gesäß nicht nach hinten.
Gehen Sie nun 3 Schritte auf den Fersen geradeaus.
Bewegen Sie sich dabei gleichmäßig.
Schauen Sie nach vorn.
Stellen Sie die Füße wieder nebenei- nander ab, bevor Sie die Fußspitzen absenken.
Wiederholen Sie nun die Schritte in die andere Richtung.
Treppe steigen
Halten Sie sich beim Treppenstei- gen bitte stets an einem Geländer fest, aber ziehen Sie sich nicht mit den Armen hoch.
Beginnen Sie immer mit dem stärkeren Bein und setzen Sie den Fuß komplett auf die Stufe.
Richten Sie den Blick nach unten, um Ihre Fußposition zu kontrol- lieren. Das schwächere Bein folgt dann auf dieselbe Stufe.
Fahren Sie so Stufe für Stufe fort.
Machen Sie eine Pause, wenn Sie oben angekommen sind.
Beim Hinuntergehen beginnen Sie mit dem schwächeren Bein und setzen Sie den Fuß wieder komplett auf die Stufe, dann folgt das stärkere Bein.
Fahren Sie so fort, bis Sie unten angekommen sind.
Kräftigung der Wadenmuskulatur
Stehen Sie aufrecht vor einer festen Haltemöglichkeit und halten Sie sich mit beiden Händen daran fest. Die Füße stehen hüftbreit auseinander.
Heben Sie langsam die Fersen und stellen Sie sich auf Ihre Zehenspitzen.
Vermeiden Sie es, die Knie zu überstrecken.
Senken Sie dann die Fersen langsam wieder ab.
Zählen Sie beim Heben der Ferse gemächlich bis 3 und beim Senken bis 5.
Wiederholen Sie diese Übung 10 bis 20 Mal.
Einbeinstand mit Abstützen
Stellen Sie sich seitlich an eine sichere Abstützmöglichkeit und halten Sie sich mit einer Hand daran fest. Stehen Sie aufrecht. Der Blick ist nach vorne gerichtet.
Stellen Sie sich auf ein Bein. Das Knie des Standbeins ist dabei leicht gebeugt.
Bleiben Sie aufrecht und schauen Sie nach vorne.
Halten Sie diese Position für 10 Sekunden.
Gehtraining
Ihr Ziel sollte es sein, zweimal pro Woche ein 30 minütiges Gehtraining durchführen zu können.
Beginnen Sie Ihr Training mit einer Dauer von 5 bis 10 Minuten.
Steigern Sie dann die Zeit, bis sie 30 Minuten am Stück gehen können.
Gehen Sie dabei in einem Tempo, bei dem es Ihnen wärmer wird und Ihr Atem schneller geht. Sie sollten jedoch immer in der Lage sein, sich während des Gehens unterhalten zu können. Wenn Sie zu kurzatmig zum Sprechen sind, dann gehen Sie zu schnell. Bitte drosseln Sie dann Ihr Tempo.
Tragen Sie zu Ihrem Gehtraining stets bequeme Kleidung und flache, stützende Schuhe.
Blick nach vorne
Zukunftsvisionen: Die Gesundheitspraxis Schillingen im Jahr 2035
Wie könnte unsere Praxis in zehn Jahren aussehen? Diese Frage stellen wir uns regelmäßig, denn Stillstand gibt es in der modernen Medizin nicht. Unser Ziel bleibt es, den Menschen in Schillingen und Umgebung die bestmögliche Versorgung zu bieten - medizinisch auf dem neuesten Stand, menschlich nah und in einer Umgebung, die zum Wohlfühlen einlädt.
Ein zentraler Bestandteil unserer Zukunftsplanung ist die Modernisierung der Praxisräume. In den kommenden Jahren möchten wir unseren Patienten eine noch angenehmere Atmosphäre bieten und gleichzeitig die Abläufe optimieren. Der neue Parkplatz vor der Praxis wird mehr Stellplätze schaffen und barrierefrei gestaltet sein, damit Ankommen und Gehen entspannt und sicher möglich ist. Auch die Behandlungszimmer werden komplett erneuert: moderne, ergonomische Möbel, digitale Vernetzung und die neuesten Diagnosegeräte sollen für reibungslose Arbeitsprozesse und eine präzise Versorgung sorgen. Das Labor erhält ebenfalls ein Upgrade - mit innovativen Analyseverfahren, automatisierten Prozessen und noch exakterer Diagnostik, die eine sofortige Auswertung vieler Werte direkt vor Ort ermöglicht.
Gleichzeitig wollen wir unser Team weiter ausbauen. In Zukunft planen wir, eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten einzustellen, um unser Wissen an die nächste Generation weiterzugeben und frischen Wind in den Praxisalltag zu bringen. Zusätzlich denken wir über die Gewinnung eines weiteren Arztes nach, um Wartezeiten zu verkürzen und unser Leistungsspektrum auszubauen - eine große Bereicherung, insbesondere für chronisch kranke Patienten und für Hausbesuche.
Auch die Digitalisierung wird eine zentrale Rolle spielen. Wir wollen die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz nutzen, um Diagnosen noch schneller und präziser zu stellen. Telemedizinische Angebote werden es Patienten erleichtern, sich unkompliziert per Videosprechstunde beraten zu lassen. Digitale Patientenakten und mobile Apps werden die Kommunikation vereinfachen und sicherstellen, dass Gesundheitsdaten jederzeit verfügbar sind - ein entscheidender Schritt für eine moderne, vernetzte Versorgung.
Darüber hinaus möchten wir unser Leistungsspektrum erweitern. Neben den bewährten Untersuchungen werden künftig mehr individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten, darunter moderne Vorsorgeuntersuchungen, innovative Ultraschallverfahren und spezielle Bluttests. Auch Programme zur Gesundheitsprävention und zur Förderung des Wohlbefindens sollen fester Bestandteil unseres Angebots werden.
Und mit einem Augenzwinkern blicken wir in die Zukunft: Vielleicht unterstützt uns eines Tages sogar ein Praxisroboter, der Unterlagen transportiert, Patienten begrüßt oder Kaffee serviert.
Bei all diesen Entwicklungen verlieren wir das Wichtigste nicht aus den Augen: den Menschen.
Alle technischen Neuerungen, räumlichen Verbesserungen und personellen Erweiterungen dienen einem Ziel - mehr Zeit für Sie. Wir möchten, dass sich jeder Patient bei uns auch in Zukunft gut betreut, verstanden und willkommen fühlt.
Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir die Zukunft der Gesundheitspraxis Schillingen - innovativ, menschlich und immer mit dem Blick nach vorn.
Kooperationspartner im Fokus -
Gemeinsam für Ihre Gesundheit
Eine moderne hausärztliche Praxis kann ihr Potenzial nur dann vollständig entfalten, wenn sie in ein starkes, gut organisiertes Netzwerk eingebettet ist. Die Gesundheitspraxis Schillingen arbeitet daher seit vielen Jahren eng mit unterschiedlichen Partnern zusammen, um unseren Patienten eine ganzheitliche und umfassende Versorgung bieten zu können.
Unsere Zusammenarbeit beginnt bei den örtlichen Apotheken, die eine schnelle und sichere Versorgung mit Medikamenten gewährleisten. Durch den engen Austausch können Rezeptanfragen effizient bearbeitet, individuelle Medikationsfragen geklärt und Wechselwirkungen rechtzeitig erkannt werden.
Ebenso unverzichtbar sind unsere Partner aus dem Bereich Physiotherapie. Gemeinsam entwickeln wir abgestimmte Therapiekonzepte für Patienten nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Beschwerden. So können Genesungsprozesse beschleunigt und die Beweglichkeit langfristig verbessert werden.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Netzwerks sind Fitnessstudios und Bewegungsspezialisten, die wir in die Präventionsarbeit einbinden. Bewegung ist ein Schlüsselfaktor für Gesundheit - unsere Kooperationen ermöglichen es, maßgeschneiderte Trainingsprogramme für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und orthopädische Patienten anzubieten.
Auch im Bereich Ernährungsberatung arbeiten wir mit erfahrenen Fachleuten zusammen. Ob bei Diabetes, Gewichtsreduktion oder speziellen Stoffwechselstörungen - unsere Partner entwickeln individuelle Ernährungspläne, die Therapieerfolge nachhaltig unterstützen.
Besonders am Herzen liegt uns die Zusammenarbeit mit SAPV-Teams (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung). Diese Partnerschaft ermöglicht eine bestmögliche Betreuung schwerstkranker Patienten in ihrer gewohnten Umgebung. Durch den engen Austausch mit Palliativteams stellen wir sicher, dass Leiden gelindert, Lebensqualität erhalten und Angehörige unterstützt werden.
Darüber hinaus kooperieren wir mit Fußambulanzen und medizinischen Fußtechnikern. Gerade für Patienten mit Diabetes oder Gefäßerkrankungen sind regelmäßige Fußkontrollen essenziell. Die fachgerechte Versorgung und Prävention schwerer Folgeschäden wird durch diese Partner auf höchstem Niveau gewährleistet.
Nicht zuletzt sind Fachärzte verschiedenster Disziplinen ein fester Bestandteil unseres Netzwerkes. Ob Kardiologen, Diabetologen, Hautärzte oder Orthopäden - wir pflegen eine enge Zusammenarbeit, um unsere Patienten zeitnah an die richtigen Spezialisten zu überweisen und Diagnosen sowie Therapien optimal aufeinander abzustimmen.
Durch dieses umfangreiche Netzwerk können wir unseren Patienten eine lückenlose, patientenzentrierte Versorgung anbieten, die weit über die reine hausärztliche Betreuung hinausgeht. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Sie nicht nur gesund werden, sondern gesund bleiben - umfassend, kompetent und immer auf dem neuesten Stand der Medizin.
Dank an Patienten & Partner -
10 Jahre voller Vertrauen und Unterstützung
Zehn Jahre Gesundheitspraxis Schillingen - das ist nicht nur ein Jubiläum, sondern eine Reise voller Begegnungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge.
Diese Entwicklung wäre ohne Sie - unsere treuen Patientinnen und Patienten, unsere verlässlichen Kooperationspartner und unser großartiges Team - nicht möglich gewesen.
An erster Stelle gilt unser Dank Ihnen, unseren Patientinnen und Patienten. Sie haben uns in all den Jahren Ihr Vertrauen geschenkt, uns in schönen Momenten begleitet und in schwierigen Zeiten nicht allein gelassen. Jede Begegnung, jedes Gespräch und jede gemeinsam bewältigte gesundheitliche Herausforderung hat uns geprägt und gestärkt. Ihre Treue ist das Fundament, auf dem unsere Praxis gewachsen ist.
Ein ebenso großes Dankeschön möchten wir unseren Partnern aussprechen: den Apotheken, die für eine zuverlässige Versorgung sorgen, den Physiotherapeut:innen, die durch gezielte Behandlungen Genesungsprozesse fördern, den Ernährungsberater:innen, die wertvolle Impulse für eine gesunde Lebensweise geben, sowie allen Fachärzt:innen, Fußambulanzen, Palliativteams (SAPV) und medizinischen Dienstleistern, die eng mit uns zusammenarbeiten.
Diese starke Vernetzung macht es möglich, unseren Patientinnen und Patienten eine ganzheitliche Betreuung zukommen zu lassen - immer mit dem Ziel, bestmögliche Gesundheit und Lebensqualität zu fördern.
Nicht zuletzt möchten wir unser engagiertes Praxisteam hervorheben. Tag für Tag bringen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Wissen, ihre Erfahrung und vor allem ihr Herz ein. Ohne dieses Miteinander, die gegenseitige Unterstützung und die Freude an der Arbeit wäre unser Erfolg nicht denkbar.
Wir blicken voller Dankbarkeit auf die vergangenen zehn Jahre zurück - und mit großer Vorfreude auf die Zukunft.
Danke, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken. Danke für Ihre Unterstützung. Danke für Ihre Verbundenheit.
Gemeinsam schreiben wir die nächsten Kapitel unserer Praxisgeschichte - und wir freuen uns, diesen Weg mit Ihnen weiterzugehen.