Omas Hausmittel

Liebe Patienten,

Liebe Patientinnen, 
 
Mittlerweile verlassen wir uns auf die Behandlung des Arztes, der wir gern die Verantwortung für die Heilung unseres Körpers überlassen. Doch auch heutzutage werden die Ärzte besonders in ländlichen Gebieten immer weniger. 
 

Pflegenotstand, Hausärztemangel, späte Termine, überfüllte Notaufnahmen, Lieferengpässe bei Apotheken, Hektik in Praxen und Krankenhäusern.

 
Dadurch sind viele Menschen von der modernen Medizin und vielfach auch von den Ärzten enttäuscht, die sich kaum oder gar keine Zeit mehr nehmen (können). Es wird alles mit Skepsis betrachtet.
 
Aus diesem Grund haben wir, das Praxisteam der Gesundheitspraxis Schillingen, für Sie recherchiert, gesammelt und hier für Sie viel Informationen zusammengefasst, um ihnen wieder die altbewährten Hausmittel von früher ans Herz zu legen, so dass sie ihre Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen können und somit uns und das Gesundheitswesen entlasten und unterstützen.
 
Das Besondere an Hausmitteln ist, dass sie schon seit langer Zeit angewendet werden und oft von Generation zu Generation in Familien weitergegeben werden. Sie sind oft schon seit Jahrhunderten bekannt. Deshalb ist es im Volksmund auch als „Omas Hausmittel“ bekannt. Früher ging man nicht immer bei jeder Erkältung zum Arzt, vor allem weil es in der Gegend nicht immer Ärzte gab und die Kosten für einen Arztbesuch für viele Menschen oft zu hoch waren. Deshalb griff man lieber erst einmal auf altbewährte Hausmittel zurück.
 
Wadenwickel, Wärmflasche, Wassertreten – sanfte Therapien mit alten Hausmitteln
Viele alte Hausmittel erfreuen sich heute als ganzheitliche und schonende Therapie einer zunehmenden Beliebtheit. Erkältungen, Magenbeschwerden, Fieber, Muskelverspannungen oder kleine Verletzungen können mit einfachen Handgriffen wirksam, nebenwirkungsarm und zeitsparend behandelt werden. Auch der Haushalt, die Küche oder die Körperpflege werden inzwischen durch traditionelle Hausmittel bereichert und optimiert.

Therapeutische Hausmittel

Therapeutische Hausmittel werden ohne ärztliche Konsultation und Verordnung in Form von selbst hergestellten Arzneien oder äußerlichen Methoden angewendet.
Einige dieser Mittel werden aus Heilpflanzen hergestellt, die in der Natur gesammelt oder in Apotheken oder Fachgeschäften erworben werden können. So wirkt z. B. Kamille entzündungshemmend und Thymian schleimlösend. Eine Inhalation des Dampfes der beiden Kräuter kann bei Erkältungen lindernde Wirkung zeigen. Andere Präparate werden u. a. in Form von Tees oder Gewürzen innerlich eingenommen. Äußerlich wirkt die Anwendung von Bädern, Packungen, Wickeln oder Güssen heilend und wohltuend. Auch Wärme in Form von Körner- und Heizkissen oder Wärmflaschen ist ein überliefertes, therapeutisches Mittel. Selbst unterschiedliche Lebensmittel werden seit je her aufgrund ihrer therapeutischen Wirkungen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Honig, Quark, Zwiebeln, Kartoffeln oder auch Knoblauch sind nur einige der Nahrungsmittel, denen ein heilender Effekt zugesprochen wird.

 

Therapeutische Heilmittel können sowohl zur akuten Behandlung als auch zur Vorbeugung und zur Steigerung des Wohlbefindens Verwendung finden. Der Vorteil der Anwendung liegt darin, dass die Präparate jederzeit vorhanden sind, einen natürlichen Ursprung haben und kostenarm oder sogar kostenlos sind.

Ursprung von Hausmitteln

Schon in den meisten früheren Kulturen stellte die innerliche und äußerliche Anwendung von Pflanzenbestandteilen die Grundlage der Medizin dar. Viele pharmakologische Substanzen der Schulmedizin sind pflanzlicher Herkunft. Bereits Hippokrates wies auf die heilenden Elemente Luft, Wasser, Wärme und Schlamm hin. Im frühen Mittelalter hat dann Paracelsus Krankheiten äußerlich und innerlich mit Substanzen natürlichen Ursprungs behandelt. Auch Sebastian Kneipp wies mit seiner Hydrotherapie auf die heilende Therapie durch Wasserhin.

Die Wirkungsweisen von Hausmitteln und das Wissen um die heilenden Kräfte von Kälte, Wärme oder Pflanzen sind über Generationen weiter gegeben worden und haben eine lange Tradition. Unsere Vorfahren verwendeten die Mittel in erster Linie, weil Ärzte unzureichend oder gar nicht zur Verfügung standen und finanzielle Mittel knapp waren.

 

Hausmittel heute

Das Interesse der Menschen an natürlichen, sanften und ganzheitlichen Therapien als Ersatz oder Ergänzung zur schulmedizinischen Versorgung ist groß. Die Möglichkeit zur Selbsthilfe steht heutzutage hoch im Kurs und die naturnahe Medizin genügt inzwischen immer mehr wissenschaftlichen Ansprüchen. Die Selbstbehandlung vermeidet das oft frustrierende Gespräch mit gestressten Ärzten unter Zeitnot und den Aufenthalt in überfüllten, schniefenden Wartezimmern. Bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen oder Muskel- und Rückenschmerzen raten auch Ärzte zur Therapie mit Hausmitteln und zum Abwarten. Das Gesundheitssystem profitiert ebenfalls von der Anwendung des überlieferten Wissens durch Selbsthilfe und spart Kosten ein.

 

Grenzen von Hausmitteln

Die Grenzen der Hausmittel liegen in der Schwere der Erkrankung. Starke Schmerzen, hohes Fieber, Bewusstseinsstörungen, großer Blutverlust, Brüche und starke Entzündungen sind Symptome, die einem Arzt vorgestellt werden müssen. Die Anwendung der unterschiedlichen Mittel sollte immer nach der vorgeschriebenen Vorgehensweise vollzogen werden, um ungewünschte Reaktionen, wie Allergien, Störungen des Kreislaufes oder Fehlregulationen der Körpertemperatur auszuschließen. Zu beachten ist, dass auch pflanzliche Heilmittel Nebenwirkungen verursachen. So kann z.B. Johanniskraut, das bei Depressionen hilft, die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und Eukalyptus in hoher Dosis zu Übelkeit führen. Schwangere und stillende Mütter sowie Kinder sollten selbst bei der Anwendung von erprobten Heilmitteln individuell Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

 

Lernen Sie mehr über Linderung von Symptomen, ohne gleich auf chemische Präparate zurückzugreifen. Was auch schon vor Jahrhunderten half, wird auch heutzutage seine Wirkung nicht verloren haben. 

Vom Ursprung, langer Tradition, über Generationen hinweg angesammeltes Wissen bis hin zur heutigen Zeit haben Hausmittel sich stets bewährt. Selbst für die heutige moderne Medizin ist das Wissen über therapeutische Wirkung bestimmter Pflanzen und Kräuter der Grundbaustein.

Jedoch bedarf das Krankheitsbild und der Krankheitsverlauf einer stetigen Beobachtung. Bei besonderer Schwere oder auch anhaltender Dauer, ist ein Arztbesuch dennoch erforderlich.

Hausmittel sind kostenarm, bis hin zu kostenlos, aber wahnsinnig kostbar

 

Wie Sie vielleicht schon wahrgenommen haben, ist auch bei uns das Wartezimmer immer öfter überfüllt. Wir wissen nicht mehr, wie wir Sie weiter gut versorgen und behandeln können.

Deswegen starten wir jetzt dieses Experiment ihnen wieder die Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit näher zu bringen. Man muss nicht immer zum Arzt! Hören Sie auf ihren Körper. Probieren Sie unsere alternativen Heilmittel aus, denn das ist in den meisten Haushalten alles zu finden. 

 


Geben Sie uns doch eine Rückmeldung, was Ihnen geholfen hat und wie sie sich damit fühlen.

Viel Spaß bei ausprobieren und vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Bald auch zum Mitnehmen in der Praxis verfügbar!

 

Dr. med. Tim Lehnhof und sein Praxisteam der Gesundheitspraxis Schillingen


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Quellen