Blutentnahme in unserer Praxis
Wir führen Blutentnahmen an allen Werktagen zwischen 8:00 und 11:00 Uhr durch.
Um Wartezeiten möglichst gering zu halten und einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie, vorab einen Termin zu vereinbaren.
Ob für Ihre Blutuntersuchung eine nüchterne Blutabnahme erforderlich ist, hängt von den zu bestimmenden Laborwerten ab. Bitte erkundigen Sie sich daher bereits bei der Terminvergabe, ob Sie nüchtern erscheinen müssen.
In der Regel können regelmäßig eingenommene Medikamente wie gewohnt mit etwas Wasser eingenommen werden, sofern keine andere ärztliche Anweisung besteht.
Als nüchtern gilt, wenn Sie mindestens 8 Stunden vor der Blutabnahme keine Nahrung zu sich genommen haben. In diesem Zeitraum dürfen Sie ausschließlich Wasser trinken. Bitte verzichten Sie auf Kaffee, Tee, Saft oder andere Getränke.
Die Laborergebnisse liegen in der Regel am folgenden Werktag vor. Gerne können Sie Ihre Blutwerte telefonisch oder über die Arzt-direkt-App bei uns erfragen.
Blutentnahme bei Kindern
Selbstverständlich führen wir Blutentnahmen auch bei Kindern durch. Uns ist bewusst, dass dies für Kinder und Eltern häufig mit Aufregung verbunden ist. Daher bitten wir Sie, Ihrem Kind vorab keine Angst zu machen, sondern ruhig und altersgerecht darüber zu sprechen.
Vor der Blutentnahme wird die Einstichstelle mit einer betäubenden Salbe behandelt, die etwa 10 Minuten einwirken muss, sodass der Einstich in der Regel kaum oder gar nicht gespürt wird.
Während der Blutentnahme sollte das Kind auf dem Schoß eines Elternteils sitzen, um Sicherheit und Nähe zu spüren. Zusätzlich wird Ihr Kind von einer unserer erfahrenen medizinischen Fachangestellten abgelenkt, zum Beispiel durch Gespräche oder spielerische Elemente.
Wir nehmen uns Zeit, bereiten das Kind spielerisch auf die Blutentnahme vor und sind geduldig. Auch mehrere Versuche sind für uns in Ordnung, sofern das Kind mitmacht.
Sollten wir jedoch feststellen, dass das Kind zu große Angst hat oder die Situation für das Kind zu belastend ist, führen wir keine Blutentnahme durch. Das Wohl Ihres Kindes steht für uns immer an erster Stelle.
Bei Fragen oder Unsicherheiten sprechen Sie uns gerne an. Wir sind jederzeit für Sie und Ihr Kind da.
Hinweise für unser Wartezimmer
Wir möchten, dass Sie sich in unserer Praxis gut aufgehoben und respektvoll behandelt fühlen.
Damit ein angenehmes und ruhiges Miteinander für alle möglich ist, bitten wir Sie, die folgenden Hinweise zu beachten:
Mobiltelefone bitte lautlos stellen
So tragen Sie zu einer ruhigen Atmosphäre bei und ermöglichen allen Wartenden eine entspannte Wartezeit.
Bei Erkältungssymptomen bitte Mund-Nasen-Schutz tragen
Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen können ansteckend sein. Mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes helfen Sie, andere Patientinnen und Patienten zu schützen, insbesondere ältere Menschen, Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Bitte Ruhe bewahren
Leise Gespräche sind selbstverständlich erlaubt. Viele Patientinnen und Patienten nutzen die Wartezeit jedoch zur Erholung oder zur Vorbereitung auf ihr Arztgespräch.
Hände bitte desinfizieren
Unsere Desinfektionsspender stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Eine regelmäßige Händedesinfektion hilft, die Verbreitung von Keimen zu reduzieren.
Abstand halten, wenn möglich
Bitte achten Sie, wenn es die Situation erlaubt, auf einen angemessenen Abstand zu anderen Wartenden.
Rücksicht auf Kinder und andere Patientinnen und Patienten
Kinder sind in unserer Praxis herzlich willkommen. Wir bitten jedoch darum, auf eine angemessene Lautstärke zu achten, damit sich alle wohlfühlen können.
Anweisungen des Praxisteams beachten
Unser Team ist bemüht, den Praxisablauf für alle so angenehm wie möglich zu gestalten. Bitte folgen Sie den Hinweisen unseres Personals.
Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis.
Gemeinsam schaffen wir eine angenehme Atmosphäre für alle.
Hausbesuche
Hausbesuche gehören in medizinisch begründeten Fällen zu unseren hausärztlichen Standardleistungen. Sie sind insbesondere für Patientinnen und Patienten gedacht, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, selbstständig in die Praxis zu kommen. Bitte beachten Sie, dass auch für Hausbesuche grundsätzlich eine Terminvereinbarung erforderlich ist, selbst wenn ein akutes Anliegen vorliegt. So können wir den Ablauf sicher planen und gleichzeitig die Versorgung in der Praxis aufrechterhalten.
Bei akuten Beschwerden bemühen wir uns selbstverständlich um eine schnellstmögliche Durchführung des Hausbesuchs. Je nach Situation kann auch zunächst ein telefonisches Konsil erfolgen, um eine erste Einschätzung zu geben, wichtige Maßnahmen zu besprechen und die Versorgung bis zum Hausbesuch zu überbrücken.
Aus organisatorischen und zeitlichen Gründen können wir Hausbesuche ausschließlich in einem Umkreis von maximal 5 km durchführen. Für weiter entfernte Bereiche können wir Hausbesuche leider nicht zuverlässig gewährleisten. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.
Hausbesuche werden in unserer Praxis durch Dr. Lehnhof sowie unsere VERAH Frau Jennifer Orth durchgeführt. Wir bemühen uns, diese Besuche so gut und zeitnah wie möglich zu organisieren und danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis, da Hausbesuche zusätzlich zum laufenden Praxisbetrieb erfolgen.
Wenn Sie einen Hausbesuch benötigen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch. Wir klären gemeinsam, ob ein Hausbesuch medizinisch notwendig ist und vereinbaren einen passenden Termin.
Palliativmedizin
Palliativmedizin richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung, bei der die Lebenserwartung begrenzt ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht mehr die Heilung, sondern die bestmögliche Lebensqualität. Ziel ist es, die verbleibende Lebenszeit so angenehm, würdevoll und selbstbestimmt wie möglich zu gestalten – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Angehörigen.
Die palliativmedizinische Betreuung umfasst eine ganzheitliche Versorgung. Dazu gehört vor allem die Linderung belastender Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Angst, Unruhe, Übelkeit oder Schlafstörungen. Ebenso wichtig ist die Sicherstellung des Pflegebedarfs, damit die Patientinnen und Patienten in ihrer gewohnten Umgebung möglichst gut versorgt bleiben können.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Palliativmedizin ist die psychische, soziale und spirituelle Begleitung. Eine schwere Erkrankung bringt viele Fragen, Sorgen und Ängste mit sich – sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Angehörigen. Die palliativmedizinische Betreuung bietet Raum für Gespräche, Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung, bei Entscheidungsfindungen und bei der Bewältigung des Alltags.
Palliativmedizin bedeutet auch, Angehörige mit einzubeziehen, sie zu entlasten und ihnen Sicherheit im Umgang mit der Situation zu geben. Beratung, Aufklärung und Begleitung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Versorgungsstrukturen. Wir arbeiten eng mit dem SAPV Saarschleife Team Rheinland-Pfalz in Hermeskeil zusammen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ermöglicht eine intensive medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung im häuslichen Umfeld – rund um die Uhr und abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.
Unser Ziel ist es, Menschen in einer schweren Krankheitsphase kompetent, einfühlsam und würdevoll zu begleiten, Beschwerden zu lindern und Unterstützung zu bieten – medizinisch, menschlich und organisatorisch.
Wenn Sie Fragen zur palliativmedizinischen Betreuung haben oder eine Beratung wünschen, sprechen Sie uns gerne an. Wir sind für Sie da.
Hinweis zum Verhalten in der Sommerzeit bei starker Hitze
Hohe Temperaturen können für den Körper sehr belastend sein, insbesondere für ältere Menschen, Kinder sowie chronisch erkrankte Patientinnen und Patienten. Um Ihre Gesundheit zu schützen, bitten wir Sie, einige wichtige Hinweise zu beachten.
Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken, bevorzugt Wasser oder ungesüßte Tees, auch wenn kein ausgeprägtes Durstgefühl besteht. Vermeiden Sie nach Möglichkeit körperliche Anstrengungen während der größten Hitze, insbesondere in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden. Tragen Sie leichte, helle Kleidung, eine Kopfbedeckung und suchen Sie regelmäßig schattige oder kühle Orte auf. Halten Sie Ihre Wohnräume möglichst kühl, indem Sie in den frühen Morgen- oder Abendstunden lüften und tagsüber abdunkeln.
Bitte beachten Sie, dass Hitze auch die Wirkung von Medikamenten beeinflussen kann. Setzen Sie Medikamente jedoch niemals eigenständig ab. Bei Fragen oder Unsicherheiten sprechen Sie uns gerne an.
Um unnötige Belastungen zu vermeiden, bitten wir Sie, bei sehr hohen Temperaturen nur in medizinisch notwendigen Fällen persönlich in die Praxis zu kommen. In weniger dringenden Anliegen kontaktieren Sie uns bitte zunächst telefonisch oder über die Arzt-direkt-App, damit wir gemeinsam das weitere Vorgehen abstimmen können.
Bei akuten medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte sofort an den Notarzt unter der Telefonnummer 112.
Dazu zählen unter anderem:
- plötzlich auftretende oder starke Brustschmerzen
- Atemnot oder schwere Luftnot
- Bewusstseinsstörungen, Ohnmacht oder Verwirrtheit
- Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen oder Verdacht auf Schlaganfall
- schwere Kreislaufprobleme
- anhaltende starke Schmerzen
- schwere Verletzungen oder Blutungen
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. So tragen Sie dazu bei, sich selbst zu schützen und eine sichere medizinische Versorgung für alle zu gewährleisten.
Hinweis zum Verhalten in der Winterzeit bei starkem Schneefall und Eisglätte
Starker Schneefall und vereiste Wege können mit einem erhöhten Sturz- und Unfallrisiko verbunden sein, insbesondere für ältere Menschen, Kinder sowie Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen. Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten.
Achten Sie bei winterlichen Bedingungen auf festes, rutschhemmendes Schuhwerk und ausreichend Zeit für Ihren Weg. Nutzen Sie nach Möglichkeit Gehhilfen oder Begleitung, wenn Sie sich unsicher fühlen. Vermeiden Sie unnötige Wege bei starkem Schneefall oder Glätte.
Um das Unfallrisiko zu reduzieren, bitten wir Sie, bei extremen Witterungsverhältnissen nur in medizinisch notwendigen Fällen persönlich in die Praxis zu kommen. In weniger dringenden Anliegen nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt mit unserer Praxis auf oder nutzen Sie die Arzt-direkt-App, damit wir gemeinsam klären können, ob ein Praxisbesuch erforderlich ist oder ob Ihr Anliegen auf anderem Weg bearbeitet werden kann.
Bitte beachten Sie, dass sich durch winterliche Straßenverhältnisse auch Rettungs- und Fahrzeiten verlängern können. Planen Sie dies entsprechend ein.
Bei akuten medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte umgehend an den Notarzt unter der Telefonnummer 112.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme. Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität.
Hinweis zu Facharzt-Befunden
In unserer Praxis gehen täglich eine große Anzahl an Facharztbefunden ein. Diese werden selbstverständlich sorgfältig gesichtet und medizinisch eingeordnet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir Facharztbefunden nicht grundsätzlich erneut mit Ihnen besprechen, wenn diese bereits durch die behandelnde Fachärztin oder den behandelnden Facharzt ausführlich erklärt wurden.
In diesen Fällen liegen Ihnen die relevanten Informationen bereits vor, und eine erneute Besprechung ist medizinisch meist nicht erforderlich.
Sollten nach einem Facharzttermin dennoch offene Fragen bestehen oder Unklarheiten auftreten, können diese selbstverständlich im Rahmen eines regulären Termins in unserer Praxis besprochen werden.
Aufgrund der aktuell sehr hohen Anzahl eingehender Befunde ist es notwendig, diese nach medizinischer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren. Dieses Vorgehen dient dazu, Patientinnen und Patienten mit akutem Handlungsbedarf zeitnah versorgen zu können.
Medizinisch relevante oder dringliche Befunde werden von uns umgehend bearbeitet. In diesen Fällen informieren wir Sie schnellstmöglich und vereinbaren bei Bedarf kurzfristig einen Termin zur weiteren Abklärung oder Behandlung.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die Sichtung und Bewertung aller Befunde Zeit in Anspruch nimmt und Rückmeldungen nicht immer sofort erfolgen können. Diese strukturierte Vorgehensweise ist notwendig, um eine sichere, verantwortungsvolle und qualitativ hochwertige medizinische Betreuung für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen.
Information zur Bearbeitung von
Anfragen, Anträgen und Berichten
In unserer Praxis erreichen uns regelmäßig eine Vielzahl an Anfragen von Krankenkassen, Anträgen, Befundberichten, Gutachten, Anfragen des Arbeitsamtes, Renten- oder Versorgungsstellen sowie weitere administrative und medizinische Unterlagen. Jede dieser Anfragen muss sorgfältig geprüft, medizinisch bewertet und vollständig ausgefüllt werden.
Diese Bearbeitung erfolgt mit großer Sorgfalt und Verantwortung, da die Angaben häufig rechtliche, finanzielle oder medizinische Konsequenzen für Sie haben. Aus diesem Grund ist eine schnelle Bearbeitung leider nicht immer möglich. Aufgrund der aktuell sehr hohen Anzahl eingehender Anfragen kann es derzeit zu verlängerten Bearbeitungszeiten kommen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Aufgaben zusätzlich zum laufenden Praxisbetrieb und zur regulären Patientenversorgung erfolgen. Die ärztliche Prüfung und Unterschrift kann in der Regel erst außerhalb oder am Ende der Sprechzeiten vorgenommen werden, um den Ablauf der medizinischen Behandlung nicht zu beeinträchtigen.
Sobald Ihre Unterlagen vollständig bearbeitet sind oder Rückfragen bestehen, melden wir uns unaufgefordert bei Ihnen. Die Kontaktaufnahme erfolgt je nach Möglichkeit telefonisch oder über eine Nachricht in der Arzt-direkt-App. Ein persönliches Nachfragen in der Praxis ist in der Regel nicht notwendig und beschleunigt die Bearbeitung leider nicht.
Wir bitten Sie daher um etwas Geduld und danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis. Durch dieses strukturierte Vorgehen stellen wir sicher, dass alle Anfragen korrekt, verantwortungsvoll und in Ihrem Sinne bearbeitet werden.
Thema Medikamentensicherheit, besonders mit Blick auf ältere Menschen und den Umgang mit frei verkäuflichen Medikamenten
Medikamentensicherheit ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Gesundheit, besonders im höheren Lebensalter. Mit zunehmendem Alter verändern sich der Stoffwechsel und die Organfunktionen, sodass Medikamente anders wirken oder schlechter vertragen werden können. Gleichzeitig nehmen viele Menschen mehrere Arzneimittel dauerhaft ein. Dadurch steigt das Risiko für Wechselwirkungen, Nebenwirkungen oder Einnahmefehler.
Gerade bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Medikamenten ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Medikamente durch die Arztpraxis oder Apotheke kann helfen, unnötige oder sich überschneidende Wirkstoffe zu vermeiden. Bringen Sie daher zu Ihren Terminen am besten immer eine aktuelle Medikamentenliste mit, einschließlich frei verkäuflicher Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlicher Produkte.
Besondere Vorsicht ist bei frei verkäuflichen Medikamenten geboten. Auch wenn diese ohne Rezept erhältlich sind, können sie starke Wirkungen und relevante Nebenwirkungen haben oder die Wirkung Ihrer verordneten Medikamente beeinflussen. Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Erkältungspräparate oder pflanzliche Mittel sind hierfür typische Beispiele. Bitte nehmen Sie solche Medikamente nicht dauerhaft und nicht ohne Rücksprache ein.
Im Alter steigt außerdem das Risiko für Schwindel, Stürze, Verwirrtheit oder Magen-Darm-Beschwerden durch Medikamente. Achten Sie auf Veränderungen Ihres Befindens, insbesondere nach einer Neueinnahme oder Dosisänderung. Treten Beschwerden auf, wenden Sie sich bitte frühzeitig an Ihre Arztpraxis.
Hilfe und Unterstützung sind jederzeit möglich. Zögern Sie nicht, Fragen zu stellen, wenn Sie unsicher sind, wie oder wann ein Medikament eingenommen werden soll. Auch Dosierhilfen, Medikamentenpläne oder Erinnerungsfunktionen können helfen, die Einnahme sicherer zu gestalten.
Setzen Sie Medikamente niemals eigenständig ab und verändern Sie die Dosierung nicht ohne ärztliche Rücksprache. Dies gilt auch dann, wenn Sie glauben, ein Medikament nicht mehr zu benötigen oder Nebenwirkungen zu verspüren. Gemeinsam können wir prüfen, ob Anpassungen sinnvoll sind.
Eine sichere Medikamenteneinnahme trägt entscheidend dazu bei, Ihre Gesundheit zu erhalten und Risiken zu vermeiden. Sprechen Sie uns gerne an – wir unterstützen Sie dabei, Ihre Medikamente sicher und gut abgestimmt einzunehmen.
Die ePA für alle
- für die Medizin der Zukunft
In der elektronischen Patientenakte – ePA für alle – werden Befunde und Dokumente sowie die Medikation digital erfasst und abgelegt. Die ePA für alle vernetzt Sie mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen, damit Sie alle relevanten Informationen und Dokumente immer beisammenhaben.
Als zentraler Baustein des digitalen Gesundheitsmanagements kann die ePA künftig noch mehr: Perspektivisch sollen Daten in pseudonymisierter Form von Forschungseinrichtungen genutzt werden können. Die Daten in Ihrer ePA fließen nur ein, wenn Sie dem nicht widersprochen haben. Durch diese breite Datenbasis verbessern sich klinische Studien und mittelfristig auch die medizinische Versorgung – davon profitieren alle.
Mit der ePA-App Ihrer Krankenkasse können Sie selbst auf Ihre ePA zu- greifen und Ihre Daten verwalten, also Dokumente ablegen oder einzelnen Funktionen widersprechen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse,
ob die ePA-App integriert in die allgemeine Krankenkassen-App oder als separate App zur Verfügung gestellt wird. Ihre Krankenkasse informiert Sie auch darüber, wie Sie sich anmelden und Ihre Identität nachweisen können. Aktuell benötigen Sie für die Einrichtung eine GesundheitsID oder eine elektronische Gesundheitskarte mit PIN.
Gibt es die ePA auch für privat Krankenversicherte?
Die privaten Krankenversicherungen können ihren Versicherten eben- falls eine ePA anbieten und dafür eine ePA-App zur Verfügung stellen. Privatversicherte können sie freiwillig nutzen und sich für die ePA registrieren. Erkundigen Sie sich bei Ihrer privaten Krankenversicherung, ob sie die ePA anbietet.
ePA für alle einfach erklärt !
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist eine digitale Sammlung Ihrer Gesundheitsdaten, die Ihnen und Ihren behandelnden Ärzten den Zugriff auf wichtige Informationen erleichtert. Sie können selbst entscheiden, welche Daten gespeichert werden und wer darauf zugreifen darf. Die Nutzung ist freiwillig, und Sie können der Anlage widersprechen.
Einfach erklärt:
Stellen Sie sich die ePA als eine Art digitalen Ordner für Ihre medizinischen Unterlagen vor. In diesem Ordner können Informationen wie Arztbriefe, Befunde, Diagnosen, Impfungen und Medikationen gespeichert werden.
Das macht vieles einfacher:
Bessere Zusammenarbeit zwischen allen Behandlern
Weniger doppelte Untersuchungen
Schnellere Abläufe und eine bessere Betreuung
Volle Übersicht für Sie über alle Daten
Für alle gesetzlich Versicherten wird automatisch eine ePA angelegt.
wichtig: Die Nutzung ist freiwillig. Wer keine ePA möchte, kann widersprechen.
Ihre ePA – Sie entscheiden
Sie bestimmen selbst, welche Informationen in der ePA gespeichert werden und wer sie sehen darf.
Zur Nutzung brauchen Sie nur die ePA-App Ihrer Krankenkasse.
Die App ist sicher und erfüllt höchste Datenschutz-Standards.
Auch ohne Smartphone können Sie die ePA nutzen:
Sie können eine Vertretung beauftragen, die Ihre ePA für Sie verwaltet.
Mit der ePA behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Gesundheitsdaten.
Wie funktioniert die Nutzung?
Schritt für Schritt:
App herunterladen
– Laden Sie die ePA-App Ihrer Krankenkasse im App Store oder Google Play
Store herunter. (Bei verschiedenen Krankenkassen benötigen sie 2 Apps!)
Registrieren
– Melden Sie sich mit Ihrer Versichertennummer an.
– Bestätigen Sie Ihre Identität (z. B. per Gesundheitskarte mit PIN,
Personalausweis oder Video-Ident-Verfahren).
ePA aktivieren
– Nach der Anmeldung wird Ihre ePA freigeschaltet.
Zugriffsrechte verwalten
– Legen Sie fest, wer Ihre Daten sehen darf (Arzt, Apotheke, Klinik).
– Bestimmen Sie, wie lange der Zugriff gültig ist.
Dokumente hochladen & verwalten
– Speichern Sie Arztberichte oder laden Sie eigene Gesundheitsdokumente
hoch.
– Löschen oder verbergen Sie Daten jederzeit.
Zugriffe prüfen
– Überprüfen Sie regelmäßig das Zugriffsprotokoll in Ihrer App.
Fragen oder Unterstützung nötig?
Wenden Sie sich an den Kundendienst Ihrer Krankenkasse oder
Besuchen Sie die Info-Seite:
www.gematik.de/versicherte/epa-app
Informationsmaterial gibt es auch auf www.bundesgesundheitsministerium.de
E-Rezept: Hinweise für unsere
Patientinnen und Patienten
Das bisher bekannte rosa Papierrezept für gesetzlich Versicherte wurde durch das elektronische Rezept, das sogenannte E-Rezept, ersetzt. Als Kassenpatientin oder Kassenpatient können Sie Ihr Rezept nun bequem mit Ihrer elektronischen Gesundheitskarte direkt in der Apotheke einlösen, ohne einen zusätzlichen Papierausdruck zu benötigen.
Voraussetzung für die Ausstellung eines E-Rezepts ist, dass Sie zu Beginn eines jeden Quartals einmal persönlich mit Ihrer Gesundheitskarte in unsere Praxis kommen. Erst nach dem Einlesen der Karte können im jeweiligen Quartal Rezepte elektronisch ausgestellt und übermittelt werden.
Die E-Rezepte werden in der Regel gegen Ende unserer Sprechstunde versendet und sind meist ab etwa 14:00 Uhr auf Ihrer Gesundheitskarte abrufbar. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihres Apothekenbesuchs. Patientinnen und Patienten, die die Arzt-direkt-App nutzen, erhalten automatisch eine Benachrichtigung, sobald das E-Rezept für sie bereitsteht.
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Rezepte als E-Rezept ausgestellt werden können. Bestimmte Verordnungen müssen weiterhin persönlich in der Praxis abgeholt werden. Dazu zählen unter anderem Betäubungsmittelrezepte sowie Rezepte für Hilfsmittel, wie zum Beispiel Inkontinenzmaterial, Einlagen oder vergleichbare Versorgungen.
Das E-Rezept steht aktuell überwiegend für gesetzlich Versicherte zur Verfügung. Privatpatientinnen und Privatpatienten, die ein E-Rezept erhalten möchten, sollten sich vorab bei ihrer privaten Krankenversicherung informieren. Je nach Versicherung kann es weiterhin notwendig sein, einen Papierausdruck des Rezepts in der Praxis abzuholen.
Bei Fragen rund um das E-Rezept oder zur Nutzung der Arzt-direkt-App stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Information für unsere Patienten und Patientinnen
Anforderungen für Überweisungen zu Fachärztinnen und Fachärzten, Verordnungen für Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, sowie Krankenhauseinweisungen, Betäubungsmittelrezepte und Privatrezepte können aus organisatorischen Gründen erst am nächsten Werktag in der Praxis abgeholt werden.
Diese Unterlagen müssen sorgfältig vorbereitet werden und werden jeweils am Ende der Sprechstunde von Dr. Lehnhof persönlich geprüft und unterschrieben. So stellen wir sicher, dass alle Verordnungen korrekt ausgestellt werden und der laufende Behandlungsablauf nicht unterbrochen wird.
Sofern Ihre Versichertenkarte im aktuellen Quartal bereits in unserer Praxis eingelesen wurde, können diese Unterlagen telefonisch, über die Arzt-direkt-App oder bequem über unsere Rezeptbox angefordert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihre Geduld.
Auf diese Weise ermöglichen Sie uns, einen reibungslosen Praxisablauf und eine bestmögliche medizinische Versorgung für alle Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Ihr Praxisteam der Gesundheitspraxis Schillingen
eAU – Was ist das?
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ist der digitale Krankenschein und ersetzt den bisher bekannten „gelben Schein“ in Papierform. Mit der eAU wird Ihre Arbeitsunfähigkeit elektronisch an Ihre Krankenkasse übermittelt. Während Ihrer Krankmeldung bleiben Sie weiterhin arbeitsrechtlich abgesichert und erhalten wie gewohnt Ihr Gehalt.
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen werden zunehmend papierbasierte Prozesse durch elektronische Dokumentation und Kommunikation ersetzt. Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen, Zeit zu sparen und den Verwaltungsaufwand sowohl für Arztpraxen als auch für Patientinnen und Patienten zu reduzieren. Neben dem E-Rezept und der elektronischen Patientenakte (ePA) stellt die eAU einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung dar.
Was bedeutet das für gesetzlich Versicherte?
Wenn Sie gesetzlich versichert sind, wird Ihre Arbeitsunfähigkeit nach dem Arztbesuch direkt und digital an Ihre Krankenkasse übermittelt. Ihr Arbeitgeber ruft die eAU anschließend selbstständig bei der Krankenkasse ab. Sie müssen daher keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr in Papierform bei Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Krankenkasse einreichen.
Wichtig ist jedoch: Auch wenn die Übermittlung digital erfolgt, sind Sie weiterhin verpflichtet, Ihren Arbeitgeber unverzüglich telefonisch über Ihre Arbeitsunfähigkeit zu informieren und ihm mitzuteilen, wie lange Sie voraussichtlich krankgeschrieben sind.
Ausnahme bei technischen Problemen
Sollte es in Ausnahmefällen aufgrund technischer Störungen nicht möglich sein, die eAU elektronisch zu übermitteln, erhalten Sie von uns weiterhin einen Papierausdruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In diesem Fall sind Sie verpflichtet, diesen Ausdruck selbstständig und zeitnah an Ihre Krankenkasse sowie an Ihren Arbeitgeber weiterzuleiten. Dies ist insbesondere wichtig, um bei längerer Arbeitsunfähigkeit (ab sechs Wochen) einen reibungslosen Anspruch auf Krankengeld sicherzustellen.
Wichtiger Hinweis zu besonderen Personengruppen
Das digitale eAU-Verfahren gilt ausschließlich für Patientinnen und Patienten in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.
Wenn Sie selbst oder Ihr Kind zur Schule gehen, studieren, einen Minijob ausüben oder arbeitsuchend sind, benötigen Sie weiterhin eine ausgedruckte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die bei der jeweiligen Institution (z. B. Schule, Universität, Jobcenter) eingereicht werden muss.
Wichtiger Hinweis zur Ausstellung der AU
Bitte beachten Sie, dass wir Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nicht mehr rückwirkend ausstellen können. Es liegt daher in Ihrer eigenen Verantwortung, sich rechtzeitig bei Krankheitsbeginn in der Praxis zu melden und einen Arztkontakt zur Ausstellung der AU wahrzunehmen.
Bei Fragen zur eAU oder zum Ablauf der Krankmeldung sprechen Sie uns gerne an. Unser Praxisteam unterstützt Sie jederzeit.